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Till Eulenspiegel bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf
copyright: Jan Frankl
© Jan Frankl
  

Bei den heurigen Sommerspielen in der Burg Perchtoldsdorf steht mit der Jubiläumsproduktion "TILL EULENSPIEGEL, WENN DAS HERZ BRENNT" , eine der bekanntesten, widerständigsten und zugleich rätselhaftesten Figuren der europäischen Kulturgeschichte, auf dem Programm. Das Stück stützt sich auf den berühmten Roman des belgischen Autors Charles De Coster.


Mitte des 19. Jahrhunderts setzt der Autor seinen Eulenspiegel aus dem mittelalterlichen Volksbuch in einen für ihn zentralen neuen historischen Kontext. Alexander Paul Kubelka hat daraus in Zusammenarbeit mit der Dramaturgin Angela Heide ein Theaterstück entwickelt, das am 2. Juli vor der Burg Perchtoldsdorf uraufgeführt wird.

Ambivalente Figur im Kampf um Freiheit

Die für die Sommerspiele Perchtoldsdorf erstellte Bühnenfassung basiert nur in wenigen Teilen auf dem um 1510 erstmals in Straßburg erschienenen Volksbuch, das Till Eulenspiegel als freigeistigen Schelm beschreibt, der uns die eigenen, ganz „alltäglichen“ Lügen – und manchmal auch seinen Hintern – vor die Nase hält. Ausgehend vom Volksbuch Ein kurtzweilig lesen von Dil Ulenspiegel, geboren vß dem land zu Brunßwick, wie er sein Leben volbracht gestaltet De Coster aus dem schalkhaft-boshaften Antihelden des mittelniederdeutschen Schwank-Romans eine ambivalente und damit überaus moderne Figur, deren Lebensweg sich zwischen jugendlichem Scherz und altersweiser Trauer, ja Resignation ob einer Welt im Dauerkrieg und schließlich der bewussten Entscheidung für einen endgültigen Abschied davon bewegt.

Renommiertes Ensemble

Für die Titelrolle konnte Fabian Krüger gewonnen werden. Der Schweizer Schauspieler war u. a. Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und danach am Theater Basel. Mit Jakob Seeböck als Philipp II. steht ihm ein ebenbürtiger Antagonist zur Seite. Er wurde 2024 in Perchtoldsdorf in der Doppelrolle von Heinrich von Kleists Lustspiel Amphitryon als Amphitryon und Jupiter vom Publikum gefeiert. Michael Masula, den man u. a. vom Burgtheater in Wien und den Salzburger Festspielen kennt, ist als Tills unbeugsamer Vater Klas zu sehen. Wiltrud Schreiner verkörpert Tills Mutter Soetkin. Larissa Fuchs – ehemaliges Mitglied des Berliner Ensembles – ist als deren Tochter Nele zu sehen. Sie überzeugte ebenfalls 2024 als Alkmene in Heinrich von Kleists Lustspiel Amphitryon in Perchtoldsdorf. Susanne Kubelka verkörpert die reiche Nachbarin Katheline. Sie war zuletzt Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Pascal Lalo – u. a. Gastschauspieler am Schauspielhaus Zürich – als Tills Lebensfreund Lamme Goedzak und Alexandra Maria Nutz als Don Carlos bereichern ein Ensemble, das sich mit großer Freude und Leidenschaft diesem großen Stoff widmet.

KARTEN T +43 1 866 83 400 I info@perchtoldsdorf.at oder InfoCenter, Marktplatz 10, 2380 Perchtoldsdorf, Di 10 – 13 Uhr, Mi – Fr, 10 – 13 Uhr, 15 – 18 Uhr;

ONLINE-TICKETS shop.eventjet.at INFO https://www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at

[mst]

Link zu: Sommerspiele Perchtoldsdorf

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