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Der Januar ist traditionell der Monat der guten Vorsätze – und für viele bedeutet das mittlerweile auch eine Pause vom Alkohol. Doch muss ein 'Dry January' tatsächlich Verzicht bedeuten? Unsere Recherchen der letzten Monate zeigen: Die Welt der alkoholfreien Alternativen hat sich radikal gewandelt und bietet heute Genusserlebnisse, die auch verwöhnte Hedonisten überzeugen können. Der Markt für alkoholfreie Alternativen hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Evolution durchlaufen. Während unserer ausgiebigen Verkostungen, unter anderem auf der Vievinum 2024 und der Prowein 2025, haben wir die gesamte Bandbreite erkundet: von dealkolisierten Weinen über innovative Spirituosen-Alternativen bis hin zu faszinierenden Getränken aus der Co-Fermentation mit speziellen Hefepilzen. Spannend anders sind die neuen 'Proxies' auf Tee- und Kombucha-Basis, die völlig eigene Geschmackswelten erschaffen. Allerdings zeigt sich auch: Nicht alles, was als Premium-Alternative vermarktet wird, hält den hohen Erwartungen stand. Zu viele Produkte setzen noch immer auf übermäßige Süße, um fehlendes Profil zu kaschieren. In unserer neuen Artikelserie 'No and Low' nehmen wir Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch diese spannende neue Getränkewelt. Wir zeigen Ihnen, wie diese Alternativen optimal mit Speisen harmonieren und welche Produkte - uns zumindest - tatsächlich überzeugen können. Und ganz im Sinne des 'Dry January' widmen wir uns in der beliebten 'Wein der Woche'-Rubrik dem Thema und stellen Ihnen ausgewählte alkoholfreie Alternativen vor, die in puncto Komplexität und Trinkfreude nahe an die alkoholhaltigen Vorbilder heranreichen. Lassen Sie sich überraschen – Genuss kennt keine Promillegrenze. [kjz]
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