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Wien Museum präsentiert Ausstellungsprogramm 2026
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Das Wien Museum zählte 2025 insgesamt 596.657 Besucher - seit der Wiedereröffnung am 6.12. 2023 kamen damit rund 1,3 Millionen Menschen in das Haus am Karlsplatz. Am 21. Jänner wurde nun das Ausstellungsprogramm 2026 vorgestellt. Zu den bekanntesten Namen zählen Franz West, Schiele & Peschta. Dazu kommen Themenausstellungen wie die Donauinsel und Mode aus vier Jahrhunderten.

Besucherzahlen annähernd gehalten

Mit dem großen Ausstellungsprogramm wird städtische Geschichte zugänglich und das Haus zum pulsierenden Ort des Dialogs für alle; die Dauerausstellung des Wien Museums bleibt dabei unverändert kostenlos besuchbar. Ebenso anregend wie kritisch und historisch präzise erzählt das Museum die Geschichte unserer Stadt und lädt mit einem breit gefächerten Ausstellungskonzept zum Wiederkommen ein. Nach dem Rückblick auf ein erfolgreiches zweites Jahr im neuen Wien Museum wurde heute vom Wien Museum-Direktorenteam Matti Bunzl und Christina Schwarz das Ausstellungsprogramm 2026 mit zahlreichen Highlights präsentiert.

"Es ist uns gelungen, den überwältigenden Ansturm des ersten Jahres nach der Eröffnung auch im zweiten Jahr in den Besucherzahlen annähernd halten zu können, die Ticketerlöse konnten sogar leicht gesteigert werden. Die Entscheidung, den freien Eintritt in die Dauerausstellung des Wien Museums beizubehalten, bewährt sich jeden Tag", so Christina Schwarz, kaufmännische Direktorin Wien Museum.

Donauinsel und Mode

Zwei große kulturhistorische Ausstellungen bestimmen das Programm im Haupthaus: Im Frühjahr geht es um die Donauinsel – ihre Geschichte und ihre Bedeutung heute. Die Donauinsel. 21. Kilometer Freiraum zeigt, warum diese besondere Insel mit ihren 21 Kilometern Länge einer der wichtigsten Erholungsräume der wachsenden Stadt ist (26.03.–30.08.2026). Im Herbst folgt Farbenspiel. Mode aus vier Jahrhunderten. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Rolle von Farben in der Mode – früher und heute, und ergründet Farben als zentrale Symbole für Status, Emotion und Identität (01.10.2026–28.03.2027).

Schiele & Peschka und Franz West

Zwischen Kunst und Kulturhistorie changieren zwei weitere große Präsentationen am Karlsplatz: Schiele & Peschka. Eine Familienaufstellung (30.04.–27.09.2026) beschäftigt sich mit der „Sammlung Peschka“ und ihrer Aufarbeitung. Sie erzählt die Geschichte zweier Künstlerfamilien und eröffnet neue Perspektiven auf Egon Schiele und sein Umfeld. Die Ausstellung Franz West und Wien (06.11.2026–02.05.2027) konzentriert sich auf die prägenden Jahre des Künstlers von den späten 1960er- bis in die frühen 1980er-Jahre. Die Ausstellung wird gemeinsam mit der Franz West-Ausstellung der Albertina Modern als Jubiläumsausstellung eröffnet – Franz West wäre am 16. Februar 2027 80 Jahre alt geworden.

Bildende Kunst in MUSA

Ganz im Zeichen der bildenden Kunst stehen die beiden Einzelausstellungen im musa – Verdichtungen. Heliane Wiesauer-Reiterer und Der Bildgenerator. Karl Heinz Koller –, die von 02.07.–29.11.2026 zu sehen sein werden. Wiesauer-Reiterers großzügige Schenkung an das Museum erlaubt einen hochrangigen Querschnitt durch ihr gesamtes Oeuvre. Mit Kollers erster musealer Ausstellung soll seine kunsthistorisch bedeutende Position sichtbar gemacht werden. "2027 stellen wir das musa neu auf - mit einer Jahresschau unter dem Titel Weltangst/Angstlust und einem starken Fokus auf Vermittlung, so Direktor Matti Bunzl.

Um die lateinamerikanische und karibische Community geht es in der ersten Community Gallery Ausstellung im Wien Museum: Viena Latina. Leben zwischen den Welten (05.03.–31.05.2026) greift die Erfahrungen des EU-Projekts www.vienalatina.org auf und verdichtet sie zu einer vielstimmigen Präsentation. Im Sommer folgt Arena Wien. Jedenfalls ist es Liebe! (18.06.–27.09.2026), ein Blick hinter die Kulissen eines alternativen Kulturbetriebs, der längst in der nationalen und internationalen Musikszene angekommen ist. Im Herbst erzählen Menschen mit Down-Syndrom ihre eigene Geschichte: Down-Syndrom. Über uns, mit uns (22.10.2026–24.01.2027) – mit Fotos, Interviews und künstlerischen Arbeiten, ohne Klischees oder Schönrederei.

Fact & Figures 2025

Das Wien Museum zählte 2025 insgesamt 596.657 Besucher - seit der Wiedereröffnung am 6. Dezember 2023 besuchten damit rund 1,3 Millionen Menschen das Haus. Insgesamt kamen die Museen der Stadt Wien auf 831.009 Besucher. Die Sonderausstellungen erreichten 140.345 Besucher, wobei „Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien“ mit 48.508 Besucher:innen die höchste Resonanz erzielte.

Am Vermittlungsprogramm nahmen insgesamt 43.717 Personen teil. Darüber hinaus verzeichneten die Eigenveranstaltungen des Wien Museums 16.877 Teilnehmer:innen.

[mst]

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