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Schwierige Juryentscheidungen
"Hinter der Jury liegt ein intensives Sichtungsjahr mit fast 1.000 Vorstellungsbesuchen, unzähligen glühenden Empfehlungen unter den Mitgliedern und ausgiebigen Sitzungen", berichtet Juryvorsitzende Alexandra Althoff in einer Aussendung. Unter den Nominierungen finden sich bemerkenswerte 25 Uraufführungen beziehungsweise deutschsprachige oder österreichische Erstaufführungen."
In der neuen Kategorie 'Bestes Schauspiel' gibt es nun zehn Nominierungen, wobei u.a. Simon Bauer als Fürst Myschkin in 'Der Idiot' im Bronski & Grünberg Theater, Solomiia Kyrylova für ihren Auftritt in 'Ukrainomania – Revue eines Leben's' des Volkstheaters in Kooperation mit dem Nationaltheater Maria Zankovetska Lviv, Sophia Löffler als Nora in 'Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert' am Schauspielhaus Wien oder Johanna Wokalek als Anne und Sebastian Rudolph in 'Cache' nach dem Film von Michael Haneke vorgeschlagen wurden. Als 'beste DarstellerInnen in einer Nebennrolle' nominiert wurden: Sabine Haupt, Nina Siewert, Bibiane Beglau, Otiti Engelhardt und Caroline Baas
Bestes Stück
Nomminiert für das 'Beste Stück' wurden Calle Fuhr für 'Die Quelle', Theater am Werk in Kooperation mit DOSSIER und dem Schauspielhaus Wien, Elfriede Jelinek für „Unter Tieren“, eine Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Burgtheater und Sivan Ben Yishai für 'Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert', Schauspielhaus Wien
Beste Bundeslandproduktion
Nominierte für die 'Beste Bundesländeraufführung': 'Krieg und Frieden von Leo Tolstoi, Festspiele Reichenau, 'Pizza oder Eine Tür in der Dunkelheit tanzt nicht', Koproduktion des Nature Theater of Oklahoma mit dem GOLD & PECH Theater, 'Wir töten Stella' nach Marlen Haushofer, Inszenierung Jakab Tarnóczi, Schauspielhaus Graz, 'Pizza oder Eine Tür in der Dunkelheit tanzt nicht' von Nature Theater of Oklahoma.
"Im Namen der Jury gratuliere ich allen Nominierten sowie der bereits feststehenden Preisträgerin Sunnyi Melles von ganzem Herzen. Ihre Auszeichnung für das Lebenswerk bildet einen ganz besonderen Höhepunkt der diesjährigen Preisverleihung. Damit ehren wir eine große Schauspielerin, deren künstlerisches Schaffen noch lange nicht vollendet ist und von der wir auch in Zukunft noch Großes erwarten dürfen", so die Juryvorsitzende.
Die 27. NESTROY-Gala, veranstaltet vom Wiener Bühnenverein, findet am Sonntag, 22. November 2026, ab 19:00 Uhr im Wiener Volkstheater statt.
https://nestroypreis.at/rte/upload/2026/nominierungen/pdf/nestroy-preis_2026._die_nominierungen.pdf [mst]
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