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Monatlicher Sparbetrag sinkt auf 306€, Frauen sparen 40% weniger
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Eine aktuelle Sparstudie von Erste Bank und Sparkassen, für die IMAS International 1.382 Personen repräsentativ befragt hat, zeigt, wie die ÖsterreicherInnen sparen. 83 Prozent halten Sparen für sehr oder ziemlich wichtig. Wertpapiere überholen das Bausparen: 40 Prozent nutzen Wertpapiere, nur noch 34 Prozent einen Bausparer. Frauen sparen um 40% weniger als Männer.

Sparen so wichtig wie seit 2014 nicht

Für 83 Prozent der ÖsterreicherInnen ist es sehr oder ziemlich wichtig, Geld zur Seite zu legen. Das ist der höchste Wert seit 2014. 45 Prozent bezeichnen Sparen sogar als 'sehr wichtig' . Besonders hoch ist der Stellenwert bei den Jungen: In der Generation Z hält die Hälfte Sparen für sehr wichtig, bei den Babyboomern sind es 33 Prozent. "Die Menschen in Österreich wollen sparen, und zwar mehr als in den vergangenen Jahren. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit ist. Ein eigenes Polster gibt Halt und die Freiheit, selbst zu entscheiden", sagt Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank Oesterreich . 89 Prozent der Befragten verbinden Sparen mit einem Gefühl von Sicherheit, 88 Prozent mit persönlicher Unabhängigkeit. Beide Werte sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Sparbetrag sinkt, Unzufriedenheit wächst

Der Wille zum Sparen ist da, der finanzielle Spielraum wird jedoch enger. Sparende legen im Schnitt 306 Euro pro Monat zur Seite, um 14 Euro weniger als im Vorjahr. Rechnet man die Inflation heraus, liegt der Sparbetrag real in etwa auf dem Niveau von 2016 (Schätzung auf Basis des Verbraucherpreisindex und der WIFO-Prognose für 2026). Nur noch 34 Prozent sind mit diesem Betrag sehr oder ziemlich zufrieden, nach 39 Prozent im Vorjahr. Das ist der niedrigste Wert seit 2014. Ein Drittel sagt, dass am Monatsende nichts mehr zum Sparen übrig bleibt. Mit 33 Prozent sind das um vier Prozentpunkte mehr als 2025.

Großer Geschlechter-Unterschied

Deutlich ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer sparen im Schnitt 384 Euro im Monat, Frauen 227 Euro und damit rund 40 Prozent weniger. Gesamtwirtschaftlich sank die Sparquote der privaten Haushalte laut vorläufigen Daten von Statistik Austria 2025 von 11,7 auf zehn Prozent, für 2026 erwartet das WIFO 8,7 Prozent. "Viele legen nach wie vor Geld zur Seite, haben aber das Gefühl, dass es nicht reicht. Umso wichtiger ist es, das vorhandene Geld bewusst einzusetzen. Auch kleine Beträge machen einen Unterschied, wenn man regelmäßig spart", so Holzinger-Burgstaller. 89 Prozent der Befragten sehen das ebenso.

Gespart wird vor allem für die eigene Sicherheit: 91 Prozent legen Geld als Notgroschen für Notfälle zur Seite, 77 Prozent zur finanziellen Absicherung und Vorsorge und 73 Prozent für ihre finanzielle Unabhängigkeit. Alle drei Werte liegen um sieben bis acht Prozentpunkte über dem Vorjahr.

Weltspartag bleibt Anlass für den Filialbesuch

Für 26 Prozent der ÖsterreicherInnen ist der Weltspartag ein Grund, in die Bank oder Sparkasse zu gehen. Bei der letzten vergleichbaren Erhebung 2019 waren es 17 Prozent. 60 Prozent sehen im Weltspartag einen Tag für Alt und Jung, 54 Prozent erinnert er an die Bedeutung des Sparens. Bei der letzten Erhebung 2024 waren es 50 Prozent. Stärkstes Symbol des Weltspartags bleibt mit 46 Prozent der Sparefroh, der heuer seit 70 Jahren in Österreich im Einsatz ist. „Am Weltspartag nehmen sich unsere Beraterinnen und Berater Zeit für das persönliche Gespräch über Sparziele, Reserven und den Vermögensaufbau. Dass jede und jeder Vierte darin einen Grund sieht, zu uns zu kommen, freut uns. Persönliche Beratung bleibt auch in einer digitalen Welt gefragt“, betont Holzinger-Burgstaller.

[mst]

Link zu: Erste Group

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