50.000 BesucherInnen nutzten am 27. September in ganz Österreich die Gelegenheit, historische Orte aus nächster Nähe zu entdecken. Am Tag des Denkmals standen Interessierten landesweit rund 300 Programmpunkte offen. Nächstes Jahr fällt der Tag des Denkmals auf den 26. September 2027.
Wert für Alle
Unter dem diesjährigen Motto Denkmale: Wert für Alle ermöglichte der Tag des Denkmals einmal mehr Einblicke in die gesellschaftliche, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Bedeutung von Denkmälern.Dazu zählten etwa das Palais Erzherzog Wilhelm und Palais Colloredo-Mannsfeld in Wien, der Katharinenhof in Kritzendorf (Niederösterreich), die Kirche Schmiedrait in Oberschützen (Burgenland) sowie der generalsanierte Stadtparkbrunnen in Graz (Steiermark).
In Oberösterreich gewährte die historische Glockengießerei im Heimathaus Braunau spannende Einblicke, während die Mauracher-Orgel in der Kollegienkirche in Salzburg auf eine musikalische Reise führte. Auch in den weiteren Bundesländern gab es viel zu entdecken: Eine Führung durch Nötsch (Kärnten), die Burgruine Ehrenberg (Tirol) oder auch die Pfarrkirche St. Kolumban in Bregenz (Vorarlberg).
Über den Tag des Denkmals
Der Tag des Denkmals wird vom Bundesdenkmalamt koordiniert und findet jedes Jahr am letzten Sonntag im September in ganz Österreich statt. An diesem Tag öffnen ProgrammpartnerInnen die Türen ihrer Denkmale und ermöglichen Einblicke in Orte, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Führungen, Gespräche und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm machen Denkmalschutz und Denkmalpflege sichtbar, erlebbar und begehbar und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das kulturelle Erbe.