Mit Stichtag 31. August wurden in Wien 142.318 Schnitzel bestellt. Das sind 7,4 Bestellungen je 100 Wiener:innen. Damit ist Wien die Schnitzelhauptstadt 2026. Graz kann sich dafür über die besten Restaurantbewertungen freuen. Der aktuelle Wiener Schnitzel-Index von Lieferando zeigt außerdem: Schweineschnitzel legen gegen den allgemeinen Trend zu und der Preis krazt an der 20€-Marke.
142.318 Bestellunge
Lieferando Österreich nimmt auch 2026 eines der beliebtesten Gerichte des Landes unter die Lupe und präsentiert den Wiener Schnitzel-Index. Im Mittelpunkt stehen erneut Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck und die Frage, welche Stadt Österreichs größte Schnitzelliebe zeigt. Beim Schitzelkonsum liegt Wien klar vor Linz mit 5,7, Graz mit 4,9, Innsbruck mit 4,6 und Salzburg mit 2,1 Bestellungen je 100 Einwohner:innen. Masse allein ist aber bekanntlich noch kein Qualitätsurteil. Bei den durchschnittlichen Bewertungen der Schnitzelrestaurants dreht Graz den Spieß um: Mit 4,34 von 5 Sternen führt die steirische Landeshauptstadt das Feld an. Dahinter folgen Linz mit 4,26 Sternen, Wien mit 4,24, Innsbruck mit 4,18 und Salzburg mit 4,15 Sternen. Damit zeigt der Index 2026 zwei unterschiedliche Formen der Schnitzelliebe: In Wien wird im Verhältnis zur Bevölkerung am häufigsten bestellt, in Graz werden die Schnitzelrestaurants von der Lieferando-Community am besten bewertet.
"Das Wiener Schnitzel gehört zu Österreich wie kaum ein anderes Gericht. Umso spannender ist es zu sehen, dass sich auch innerhalb weniger Jahre Verschiebungen zeigen: Wien holt sich 2026 erstmals die Schnitzelkrone, während Graz bei den Bewertungen vorne bleibt. Genau diese Unterschiede machen den Wiener Schnitzel-Index für uns so interessant: Unsere Bestelldaten zeigen, wie lebendig österreichische Esskultur ist und wie unterschiedlich ein echter Klassiker im ganzen Land bestellt wird", verdeutlicht Natascha Mauthner, Geschäftsführerin von Lieferando Österreich.
Zahlen, bitte!
Beim Preis zeigt sich, wie groß die Bandbreite mittlerweile ist. Für einen besonders sauberen Städtevergleich lohnt sich der Blick auf das durchschnittliche Schweineschnitzel: Am höchsten liegt Salzburg mit durchschnittlich 19,73 Euro, gefolgt von Innsbruck mit 18,31 Euro.
In Linz kostet es durchschnittlich 16,31 Euro, in Wien 15,09 Euro und in Graz 14,66 Euro. Noch größer werden die Unterschiede beim Blick über die fünf Vergleichsstädte hinaus: Das teuerste Schnitzelangebot im gesamten untersuchten Datensatz liegt bei 89,90 Euro in Grafenbach-Sankt Valentin. Am anderen Ende der Skala findet sich ein Angebot um 4,00 Euro in St. Pölten.
Nur Schweinschnitzelkonsum im Plus
Auch im Jahresvergleich zeigt der Index Bewegung. Insgesamt wurden im aktuellen Betrachtungszeitraum 378.985 Schnitzelbestellungen erfasst – gegenüber 389.574 im Vorjahr entspricht das einem Rückgang von rund - 2,7%. Eine Variante stemmt sich allerdings gegen diesen Trend: Das Schweineschnitzel legt um + 1,8% zu, von 37.900 auf 38.586 Bestellungen. Hühnerschnitzel gingen dagegen um -4,8% zurück, Putenschnitzel um -3,3% und Kalbsschnitzel um -7,0%. Gleichzeitig wurde das bestellte Schnitzel im Durchschnitt etwas teurer: Der durchschnittliche Preis über den ausgewerteten Datensatz steigt von 12,34 Euro auf 13,09 Euro – ein Plus von rund +6% .