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Tag des Denkmals mit 300 Programmpunkten
copyright: Bettina Neubauer-Pregl_3.vl D C.Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamtes
© Bettina Neubauer-Pregl_3.vl D C.Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamtes
  

Am letzten Sonntag im September öffnen in ganz Österreich wieder zahlreiche Programmpartner:innen die Türen zu ihren Denkmalen oder bieten spannende Touren zu Denkmalen an: Der vom Bundesdenkmalamt koordinierte Tag des Denkmals findet heuer am 27. September 2026 statt. Im Vorjahr besuchten fast 60.000 Kulturbegeisterte das Erbe Österreichs.

Kulturelles Erbe

Rund 40.000 Objekte stehen aktuell in Österreich unter Denkmalschutz. Einige dieser Denkmale sind gar nicht oder nur eingeschränkt zugänglich. Einmal im Jahr, Am Tag des Denkmals bietet sich die Gelegenheit, das kulturelle Erbe Österreichs zu entdecken und zu erleben. Unter dem diesjährigen Motto Denkmale: Wert für alle. rückt das Bundesdenkmalamt den gesellschaftlichen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert von Denkmalen in den Mittelpunkt.

Motto 2026: "Wert für alle"

Unter dem diesjährigen Motto Denkmale: Wert für alle. rückt der Tag des Denkmals 2026 den vielfältigen Beitrag von Denkmalen für unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt. Sie sind nicht nur Ausdruck der österreichischen Geschichte, sondern prägen unser tägliches Leben. Die sieben Denkmalwerte veranschaulichen das Motto deutlich und heißen: Alltag & Begegnung, Verantwortung & Identität, Digitalisierung & Innovation, Klimaschutz & Nachhaltigkeit, care & repair, Wirtschaft & Wertschöpfung sowie Beteiligung & Initiative. Im Rahmen des Tag des Denkmals wird der Mehrwert von Denkmalschutz und Denkmalpflege aus unterschiedlichen Blickwinkeln sichtbar, erlebbar und begehbar.

Von der Burg zur Felsentherme

In Wien spannt sich der Bogen vom Haus der Industrie über die Otto Wagner Kirche am Steinhof bis hin zu den historischen Straßenbahnen des Wiener Tramway Museums, die Themen wie Nachhaltigkeit und Mobilität in den Mittelpunkt rücken. Auch die Villa Beer und der Bildungscampus in Gersthof können am Tag des Denkmals kostenlos besichtigt werden. Darüber hinaus eröffnen die Wehrkirche Kleinzwettl in Niederösterreich, das Haus Willersdorf im Burgenland oder die Burg Groppenstein in Kärnten neue Perspektiven auf den Mehrwert von Denkmalen und machen Geschichte auf unterschiedliche Weise sichtbar.

"Der Tag des Denkmals lebt von der Unterschiedlichkeit seiner Programmpunkte und vom großen Engagement unserer Programmpartner:innen in ganz Österreich, die es möglich machen, Denkmale zu erleben und ihren Wert sichtbar zu machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, die den Tag des Denkmals nutzen, um unser kulturelles Erbe neu zu entdecken", sagt Christoph Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamtes im Rahmen eines Pressegesprächs in der Industriellenvereinigung am Schwarzenbergplatz.

In der Steiermark laden die Prunkräume, der Planetensaal und die Alte Galerie im Schloss Eggenberg zu einer Begegnung mit Kunst und Architektur ein. Technik- und Baukultur stehen unter anderem beim Schaufelraddampfer „GISELA“ am Traunsee in Oberösterreich und in sonst verschlossenen Bereichen der Felsentherme Bad Gastein in Salzburg im Fokus. Ergänzt wird das österreichweite Programm unter anderem durch spannende Einblicke in die Hofkirche in Tirol und das Schloss Wolfurt in Vorarlberg.

Das vollständige Programm mit allen Details ist ab sofort auf https://www.tagdesdenkmals.at abrufbar. Neben zahlreichen Denkmalen laden auch spannende Touren ein, mehrere Denkmale und Kulturstätten zu entdecken.

Europaweite Initiative

Der Tag des Denkmals zählt zu den European Heritage Days – einer Initiative des Europarats und der Europäischen Union, die 2026 unter dem Leitthema „Heritage at Risk: Revive, Resist, Reimagine“ stattfindet. Mit dieser Initiative wird europaweit ein Bewusstsein für unser gemeinsames Kulturerbe geschärft. "Der Tag des Denkmals bietet jährlich die Gelegenheit, die Arbeit des Bundesdenkmalamtes sichtbar zu machen und die Bedeutung hervorzuheben. Denkmalschutz und Denkmalpflege gehen uns alle an und gemeinsam können wir viel zum Erhalt unseres kulturellen Erbes beitragen", meint Christoph Bazil abschließend.

Zur Info : Manche Programmpunkte sind aufgrund begrenzter Teilnahmezahlen anmeldepflichtig. Die Anmeldung startet für alle Programmpunkte am 12. September 2026. Die Anmeldepflicht ist bei den jeweiligen Programmpunkten vermerkt.

[mst]

Link zu: Programm

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