|
Mit der traditionsreichen Weinkultur des Etschtals in Italien, einer Küche, die mediterrane Leichtigkeit elegant mit alpiner Substanz verbindet, und einer Naturkulisse zwischen Dolomitengipfeln und Weinbergen entfaltet sich hier eine Gelassenheit, die man andernorts vergeblich sucht. Es ist diese feinsinnige Kultur des bewussten Erlebens, die auch literarisch inspiriert:
Über den Dächern Merans
Wo Design auf alpine Ursprünglichkeit trifft, versteht man Urlaub nicht als Pause vom Leben, sondern als seine intensivste Form. Das hat sich bis in die Literaturwelt herumgesprochen: Bereits zum dritten Mal verwandelte Gastgeber Florian Gartner sein Boutiquehotel in einen literarischen Hotspot, bei dem Schriftsteller:innen wie Caroline Wahl, Andrea Sawatzki, Christian Berkel und Heinz Strunk auftreten – stets vor ausverkauftem Haus. Die besondere Verbindung aus Kultur, Genuss und Südtiroler Lebensgefühl hinterlässt bei den Gästen einen bleibenden Eindruck.
Design als Haltung
Was das Designhotel Gartner besonders macht, erschließt sich spätestens beim Betreten der Zimmer. Die 43 Zimmer und Suiten sind keine Hotelzimmer im üblichen Sinne, sondern sorgfältig komponierte Räume mit Designerstücken aus aller Welt, in denen jedes Detail eine bewusste Entscheidung ist. Der lichtdurchflutete Wintergarten, die großzügige Terrasse über Meran und dem Etschtal, die hauseigene Bibliothek mit ihrer sorgfältig kuratierten Auswahl sind Ausdruck einer Gastgeberphilosophie, die Ästhetik und Qualität vereint. Das Adults-only White-SPA-House mit Sauna, Schneeraum und SKY-Pool bei Panoramablick auf die Dolomiten sowie ein 22 Meter langer beheizter Außenpool und die mediterrane Gartenanlage garantieren ganzheitliche Erholung, welche die Idee der Gartners vervollständigt.
Küche als Kunstform
Und doch wäre es noch viel zu kurz gegriffen, das Gartner allein auf sein Kulturprogramm oder die Ästhetik zu reduzieren. Denn was Chefkoch Daniel Niedermair und sein Team in der Küche vollbringen, ist mindestens ebenso bemerkenswert. Niedermair – ehemaliger Chef de Partie im Drei-Sterne-Michelin-Restaurant St. Hubertus von Norbert Niederkofler, ausgebildet in Melbourne, London und Rom – bringt eine Weltläufigkeit mit, die sich in seiner innovativen Küche widerspiegelt.
Das täglich wechselnde Sechs-Gänge-Abendmenü, ergänzt um mehr als 20 À-la-carte-Optionen, ist keine bloße Verpflegung, sondern konsequente Fortschreibung der Gartner-Philosophie: Genuss als Haltung. Dazu eine Weinkarte, auf der gleichermaßen junge Kellermeister Südtirols wie alte Bekannte zur Geltung kommen. Vielleicht ist es genau dieses Zusammenspiel aus alpiner Landschaft, kulturellen Impulsen und außergewöhnlicher Kulinarik, das bei vielen Gästen des Designhotels Gartner so positiv nacklingt. Wer einmal hier war, versteht schnell, warum Dorf Tirol und die Region Meran für viele Besucher:innen zu einem Ort werden, an den sie immer wieder zurückkehren möchten. [mst/kjz]
Link zu: Hotel Gartner |