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Die Lust aufs Spontane: Österreichs UrlauberInnen entdecken das Last-Minute-Feeling neu
Ein Strand mit Palmen
© Shutterstock/Sheviakova Kateryna
  

Die Reiselust der ÖsterreicherInnen ist ungebrochen – doch 2026 wird anders gebucht als je zuvor. Eine aktuelle MARKET-Omnibusstudie im Auftrag der Restplatzbörse zeigt: Deutlich weniger Menschen haben ihren Sommerurlaub bereits fix gebucht als im Vorjahr. Das Ergebnis? Eine der stärksten Last-Minute-Saisons seit Jahren steht bevor.

Spontan ist das neue Geplant

62 Prozent der ÖsterreicherInnen planen heuer einen Sommerurlaub ab sieben Tagen – nahezu gleich viele wie 2025, als es 64 Prozent waren. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Timing: Von jenen, die verreisen möchten, haben erst 44 Prozent tatsächlich gebucht, während 56 Prozent zwar den Koffer im Kopf gepackt haben, mit der finalen Entscheidung aber noch abwarten. Das bedeutet 25 Prozent weniger Frühbuchungen als im Vorjahr – ein klares Signal für eine boomende Last-Minute-Saison. "Die Menschen wollen weiterhin verreisen, entscheiden sich heuer aber deutlich später. Da gleichzeitig ähnlich viele Menschen Urlaub planen wie im Vorjahr, rechnen wir heuer mit einer spürbar stärkeren Nachfrage nach Last-Minute-Reisen", erklärt Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse. Für schnäppchenbewusste ReisendInnen bedeutet das: Die Auswahl an attraktiven Last-Minute-Angeboten dürfte 2026 besonders üppig ausfallen.

Sicherheit, Flexibilität und die Renaissance des Reisebüros

Ein wesentlicher Treiber hinter dem Trend zum späten Buchen ist das gestiegene Sicherheitsbewusstsein: 40 Prozent der Befragten geben an, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten großen Einfluss auf ihre Urlaubsplanung hat. 34 Prozent bevorzugen daher klar sichere Reiseziele, und 27 Prozent legen besonderen Wert auf kostenfreie Storno- oder Flexoptionen. Besonders bemerkenswert ist das Comeback des Reisebüros: Bereits 25 Prozent der ÖsterreicherInnen buchen ihren Urlaub lieber persönlich – ein Plus von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. "Gerade in unsicheren Zeiten suchen viele Menschen wieder verstärkt persönliche Beratung. Themen wie Sicherheit, Stornobedingungen oder alternative Reiseoptionen spielen bei der Urlaubsentscheidung eine deutlich größere Rolle als noch vor einem Jahr", so Schönbacher. Der Trend zur persönlichen Beratung zeigt sich dabei nicht nur bei älteren Zielgruppen, sondern bereits deutlich bei Personen ab 30.

Über die Studie

Die repräsentative MARKET-Omnibusstudie wurde von 28. April bis 4. Mai 2026 unter 1.000 Personen ab 16 Jahren in Österreich durchgeführt.

Über die Restplatzbörse

Die Restplatzbörse ist Österreichs unabhängiges Vergleichs- und Buchungsportal für Pauschalreisen, Hotels und Kreuzfahrten – und ein echter Pionier der Branche. Bereits 1988 als Spezialist für Last-Minute-Reisen gegründet, zählt das Unternehmen zu den Vorreitern des österreichischen Online-Reisemarkts: Schon 1996 ging die Website restplatzboerse.at live. Heute betreibt die Restplatzbörse 20 Reisebüros in ganz Österreich, beschäftigt rund 110 MitarbeiterInnen und bietet Reisen aller namhaften Veranstalter sowie eine umfassende Suche aus tausenden Hotels weltweit an.

[kjz]

Link zu: Restplatzbörse

graphische Darstellung der wichtigsten Studienergebnisse
© Restplatzbörse

Portrait Helmut Schönbacher
© Restplatzbörse

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