Das Leopold Museum in Wien begrüßte am 13. Mai 2025 die 100.000. Besucherin seiner Courbet-Retrospektive: Yuki Aoki aus Tokio. Museumsdirektor Hans-Peter Wipplinger überreichte ihr persönlich einen Frühlingsstrauß sowie den umfassenden Ausstellungskatalog. Die Schau ist noch bis 21. Juni zu sehen.
Ein Publikumserfolg, der begeistert Der Ansturm auf die Retrospektive 'Gustave Courbet. Realist und Rebell' übertrifft alle Erwartungen und bestätigt eindrucksvoll die Strahlkraft des französischen Ausnahmekünstlers. Museumsdirektor und Kurator Hans-Peter Wipplinger zieht ein klares Fazit: "Der große BesucherInnenandrang in unserer Retrospektive zum Schaffen von Gustave Courbet, des bedeutendsten französischen Realisten, ist nicht nur eine wunderbare Bestätigung für die Relevanz des Ausstellungsprojektes, sondern auch eine Belohnung für den großen Einsatz des gesamten Teams des Leopold Museum." Ein Rekord, der zeigt, wie sehr großartige Kunst – auch mehr als 150 Jahre nach ihrer Entstehung – Menschen in ihren Bann ziehen kann. Tokio trifft Wien: die 100.000. Besucherin Yuki Aoki, Juristin mit Schwerpunkt European Law aus der japanischen Hauptstadt Tokio, ist keine Unbekannte im Leopold Museum. Ihre Leidenschaft für Egon Schiele und Gustav Klimt hatte sie bereits zuvor in das Haus am Museumsquartier geführt. Mit einem Zweitwohnsitz in Wien verbindet die kunstsinnige Juristin zwei Welten – und nutzte den Besuch der Courbet-Ausstellung gemeinsam mit ihrer in Rom lebenden japanischen Freundin Yuki Shono. Beide zeigten sich tief beeindruckt von der ersten umfassenden Courbet-Präsentation in Österreich, einem Erlebnis, das einmal mehr belegt, wie sehr das Leopold Museum internationale BesucherInnen anzieht und begeistert. Über die Ausstellung Mit rund 130 Exponaten – darunter 90 Gemälde, 20 Grafiken aus allen Schaffensphasen sowie zahlreiche Archivalien – bietet 'Gustave Courbet. Realist und Rebell' den bislang umfassendsten Überblick über das Werk des Begründers des Realismus in Österreich. Die von Hans-Peter Wipplinger und Niklaus Manuel Güdel kuratierte Schau ist noch bis Sonntag, 21. Juni im Leopold Museum zu sehen. In seinen bahnbrechenden Porträts, Akten, Landschaften und Stillleben setzte sich Courbet (1819–1877) radikal über die idealisierenden Konventionen des 19. Jahrhunderts hinweg – und fasziniert damit bis heute. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Museum Folkwang in Essen, wo sie ab 17. Juli unter dem Titel 'Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell' ihre zweite Station erlebt.