Am 1. Mai feierte das Strandcafé an der Alten Donau sein 105-jähriges Bestehen – auf dem legendären Holzfloß mit Blick auf die Wiener Skyline. Ripperln, Stelze und eiskaltes Budweiser Budvar vom Fass: Ein Jubiläum, das einmal mehr beweist, warum diese Wiener Kulinarik-Institution seit über einem Jahrhundert unverzichtbar bleibt.
Floß, Feier und Wiener Lebensfreude: Ein Jubiläum wie aus dem Bilderbuch
Wenn am 1. Mai das berühmteste Holzfloß Wiens aus seinem Winterschlaf erwacht, ist der Sommer in der Stadt nicht mehr weit. In diesem Jahr kam zum traditionellen Saisonauftakt ein runder Anlass hinzu: Das Strandcafé feierte sein 105-jähriges Bestehen – und tat es auf jene entspannte, herzliche Art, die diesen Ort seit Generationen unverwechselbar macht. Eigentümer Ando Yeritsyan und Strandcafé-Urgestein Erich Homolka begrüßten die Geburtstagsgästeschar mit Worten, die den Abend treffend zusammenfassten: "Seit mehr als einem Jahrhundert prägt das Strandcafé das Leben an der Alten Donau – ein Ort der Begegnung, der Erinnerung, der Wiener Lebensfreude. Ein Lokal, das 105 Jahre überdauert hat, ist in unserer schnelllebigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Trends kommen und gehen, doch das Strandcafé bleibt!" Zu den GratiulanInnen zählten unter anderem LLB-Direktor Thomas Danecek, Rock'n Roll-Legende Dennis Jale, Chefredakteur Wolfgang Beigl, sowie die Tormann-Legenden Otto Konrad und Michael Konsel, die die einzigartige Atmosphäre am Wasser sichtlich genossen.
Ripperln, Stelze und das Geheimnis einer unverwechselbaren Küche
Kulinarisch blieb sich das Haus zu seinem runden Geburtstag treu – und verwöhnte die Gäste mit genau jenen Klassikern, die den Ruf des Strandcafés weit über die Stadtgrenzen hinaus geprägt haben. Herzstück des Abends waren die legendären Ripperln am Holzbrett: zartes österreichisches Fleisch, perfekte Kruste, serviert mit knusprigen Bratkartoffeln, frischen Zwiebeln, würzigen Pfefferoni und den berühmten Haussaucen 'Rot' und 'Weiß'. Ebenso im Mittelpunkt stand die vor zwei Jahren eingeführte Strandcafé-Stelze – ihr Geheimnis liegt in der Kombination aus stundenlangem Garen und einem feurigen Finale unter starker Oberhitze, die für jene krachende Schwarte sorgt, die BesucherInnen immer wieder an die Alte Donau treibt. Dazu gab es eiskaltes Budweiser Budvar vom Fass, während unter dem Floß riesige Karpfen ihre gemächlichen Kreise zogen.
Strandcafé: Seit 1921 die Ripperl-Institution an der Alten Donau
Das Strandcafé an der Alten Donau ist eine Wiener Institution mit langer Tradition. Seit 1921 werden WienerInnen und Gäste aus aller Welt mit Schmankerln verwöhnt, die ihresgleichen suchen – allen voran die einzigartigen Ripperln in ihrer unverwechselbaren Kombination aus zartem österreichischem Fleisch, ausgewogener Würze und perfekter Kruste. Das legendäre Holzfloß bietet Platz für bis zu 264 Gäste und ermöglicht einen unvergleichlichen Ausblick auf die Wiener Skyline. Erreichbar ist das Strandcafé bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U1 Kagran, Straßenbahnlinie 26), zu Fuß oder per Fahrrad direkt über die Uferpromenade.