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Die Viennale 2021 präsentiert 240 Filme
copyright: Alexi Pelekanos_Dir. Eva Sangiorgi
© Alexi Pelekanos_Dir. Eva Sangiorgi
  

Im Stadtkino im Künstlerhaus fand am 12. Oktober die Programmpräsentation der Viennale 2021 in Anwesenheit von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler statt. Viennale Direktorin Eva Sangiorgi präsentierte das Programm der 59. Viennale, Michael Loebenstein (Direktor Österreichisches Filmmuseum) jenes der großen Retrospektive.

Filmkunst und Kommunikation

Gut 240 Filme umfasst das Programm, und ein Schwerpunkt desselben liegt auf der kurzen Form, traditionellerweise die AutorInnengattung unter den Filmen, da sie sowohl vielversprechenden DebütantInnen als auch etablierten RegisseurInnen immer wieder andere und immer wieder neue Möglichkeiten des Ausdrucks bietet. Doch wirklich lebendig wird das auf elf intensive Tage verdichtete Programm erst in der Begegnung mit den Filmschaffenden vor Ort; denn erst deren physische Anwesenheit und die Möglichkeit, sich in direktem Kontakt mit ihnen auszutauschen, macht ein Festival zu dem, was es ist. Zahlreich sind in diesem Jahr die eingeladenen Gäste, und sie werden nicht nur die Säle der Kinos, sie werden auch die Winkel der Stadt mit ihrer Energie füllen.

Zu diesen Gästen gehört auch Terence Davies, der auf dem Festival in San Sebastián eben erst für sein Drehbuch zu seinem aktuellen Film BENEDICTION ausgezeichnet wurde. Davies wird in einem gemeinsam
mit dem Drehbuchforum organisierten Werkstattgespräch Einblicke in seinen Schreibprozess gewähren.

Filme und Programmschwerpunkte

Unbestreitbar sprechen die ausgewählten Filme - vermittelt über die politischen, humanistischen und soziale Gedanken, die sie entwickeln – von uns und von der Welt; wobei besondere Aufmerksamkeit, und das bestätigen mitunter sogar schon die Titel, der Erinnerung und der Geschichte zukommt. Das Kino hat jenes enorme Potenzial, das es uns erlaubt, Erkenntnisse neu zu formulieren und Wissen zu speichern“, sagt Fabrizio Ferraro. Ihm widmen wir ein Programm, eine Filmografie, die einen Querschnitt durch sein Werk bietet und darin jene historischen Figuren präsentiert, die ihn inspirier(t)en: Die Unerwünschten, die, wie Walter Benjamin in LES UNWANTED DE EUROPA, in Opposition zur herrschenden Meinung die Brüche, Widersprüche und Risse ihrer jeweiligen Gegenwart aufgezeigt haben.

Auch in Terence Davies’ elegantem Oeuvre gehen Erinnerung und Geschichte ineinander über; hier auf ein sehr persönliche und poetische Weise, die den Lebenskreislauf und das Vergehen von Zeit regelrecht zelebriert und ihnen einen unvergleichlichen Rhythmus verleiht.

Ein weiteres Thema, das unsere Gegenwart umtreibt, sind Erziehung und Bildung. Wir werden Herrn Bachmanns Klassenzimmer besuchen (HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE von Maria Speth) und wir werden uns mit den mannigfachen Spaltungen der heutigen Gesellschaft vertraut machen, die, um nur diese beiden aus einer Vielzahl hervorzuheben, in NOUS von Alice Diop und in NOUS DISONS RÉVOLUTION von Klotz und Perceval ersichtlich werden.

Sechs Langfilme und zehn Kurzfilme aus heimischer Produktion gehören zur diesjährigen Selektion der aktuellen Filme. Von diesen feiern einige im Rahmen der Viennale ihre Urauführung und andere sind nachihrer Präsentation auf ausländischen Festivals endlich auch „Zuhause“ zu sehen. Sechzehn Filme aus Österreich, die wir stolz und dankbar in den bereichernden Dialog mit der internationalen Auswahl aus dem Gegenwartskino stellen.

A Tribute to Amos Vogel

Die gemeinsame Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums 2021 ist eine Hommage an Amos Vogel (1921–2012). Dem Sohn Wiener Juden – geboren als Amos Vogelbaum – gelang 1938 die Flucht vor de Nazis über Kuba in die USA. In seiner Wahlheimat New York City wurde er zu einem der einflussreichsten Filmkuratoren weltweit, zuerst mit dem von ihm gegründeten Filmklub Cinema 16 (1947–63), dann als Mitbegründer des New York Film Festival (1963–68). Mit seinem Buch Film as a Subversive Art (1974), das Generationen von Cinephilen und Kurator*innen beeinflusste, untermauerte er sein Verständnis von Kino als eine Form des ästhetischen, sozialen und politischen Aktivismus.

TICKETS ONLINE

16. bis 31. Oktober

(Bezahlung per Online-Banking, PayPal, Kreditkarte)

viennale.at

TICKETS PER TELEFON

16. bis 31. Oktober, täglich 10 bis 20 Uhr

(Bezahlung nur per Kreditkarte)

01/526 594 769

VORVERKAUFSSTELLE

GARTENBAUKINO

(Barzahlung, Bankomat oder Kreditkarte)

16. bis 20. Oktober, täglich 10 bis 20 Uhr

(21. Oktober 10 bis 17 Uhr)

[mst]

Link zu: Viennale 2021

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