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ProWein Top-Thema 2024: Nachhaltigkeit
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Seit Jahren ein großes Thema steht Nachhaltigkeit auch im Fokus der ProWein 2024 (10.-12. März). Das Thema reflektiert einen zentralen Markttrend und wird in diesem Jahr noch präsenter sein. Unterstrichen wird das durch internationale Verbände wie Bioland, Demeter oder Ecovin sowie die 'Organic World' in Halle 4 (A23-A30).

Premiere für „International Wineries for Climate Action“

Ebenso präsentieren sich zwei international führende NGO’s auf der Branchenleitmesse in Düsseldorf: Zum ersten Mal wird die „International Wineries for Climate Action“ (IWCA) präsent sein. IWCA ist ein Zusammenschluss von rund 50 Weinproduzenten und 139 Winzern aus der ganzen Welt rund um die beiden Gründerfamilien Torres/Spanien und Jackson aus Kalifornien. Das zentrale Ziel der 2019 gegründeten NGO ist die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen und die Entwicklung eines globalen Standards zur Dekarbonisierung. Bereits heute ist die IWCA-Zertifizierung weltweit anerkannt und ein wichtiger Beitrag zur Emissionsreduzierung.

Mehr noch: Als erster Vertreter der Wein- und Landwirtschaftsbranche unterstützt IWCA die globale Kampagne der Vereinten Nationen „Race to Zero" – eine Kampagne, die Unternehmen, Städte, Regionen und Investoren dazu bringen soll, sich für einen gesunden, widerstandsfähigen und kohlenstofffreien Aufschwung einzusetzen, menschenwürdige Arbeitsplätze zu schaffen und ein integratives, nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. „Wir sind sehr stolz, dass wir als Partner und Freund diese so wichtige Brancheninitiative unterstützen können und damit zur Dekarbonisierung des Weinsektors unseren Beitrag leisten können“, freut sich Peter Schmitz, Director der ProWein, über diese Zusammenarbeit.

Das zentrale Thema wird natürlich die Dekarbonisierung sein – praktisch demonstriert in Form einer Verkostung internationaler Weine, die dem IWCA-Standard entsprechen. Charlotte Hey, Executive Director IWCA: IWCA-Unterstützer tragen dazu bei, die Dekarbonisierungsbemühungen des gesamten Weinsektors zu verstärken und zu beschleunigen, und umfassen die gesamte Wertschöpfungskette der Branche. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der weltweit führenden internationalen Weinmesse".

'Sustainable Wine Roundtable': die komplette Wertschöpfungskette im Fokus

Zum bereits zweiten Mal ist der 'Sustainable Wine Roundtable' (SWR) auf der ProWein vertreten. Vor zwei Jahren gegründet, zählt SWR heute mehr als 70 Mitglieder aus der ganzen Welt, die die gesamte Wertschöpfungskette von Produktion über Vertrieb & Handel bis hin zu Logistik und Forschung abdecken – und damit das Alleinstellungsmerkmal dieser NGO darstellen. Eines der zentralen Ziele ist die Entwicklung gemeinsamer Maßnahmen in Bereichen wie Weinbergs-Chemie, Arbeitsnormen, Verpackung und Flaschengewicht sowie kohlenstoffarme Logistik – nicht zu vergessen, die Entwicklung internationaler Standards. Dieses Mal präsentiert sich SWR auf der ProWein am VDP-Stand in Halle 1.

PiWis – Reben für die Zukunft

Pilzbefall ist und bleibt eine der größten Herausforderungen im Bio-Weinbau. Kein Wunder, dass Weinproduzenten in ganz Europa inzwischen begonnen haben, mit PiWis, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, zu experimentieren. Einige Weine dieser Rebsorten sind schon länger erhältlich, doch erst heute werden sie in größerem Ausmaß vermarktet. Ein gutes Beispiel für die kommerzielle Vermarktung ist die 2021 gegründete Initiative ZUKUNFTSWEINE, ein kleines Team rund um die Gründerinnen Eva Vollmer und Hanneke Schönhals; heute zählt die Initiative 60 Mitglieder.

Im Mittelpunkt steht die Vision, die Weinwelt zu re(b)volutionieren, die Konsumenten von der Sinnhaftigkeit nachhaltiger Rebsorten zu begeistern und zu nachhaltigem Handeln zu inspirieren – kurz und bündig: Zukunftsweine, gemacht aus nachhaltigen oder Pilzwiderstandsfähigen Rebensorten. Sie sind robust gegen die Launen der Natur, was im Weinberg viele Traktorfahrten – und damit CO2 – spart. Der Boden wird weniger verdichtet, wodurch er fruchtbar und lebendig bleibt. Am Stand von Wein+Markt (Halle 4 – C60) präsentiert sich die Initiative, die in diesem Jahr übrigens den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat, bereits zum zweiten Mal auf der ProWein.

[kjz]

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