Passwort vergessen?
 
Neuen Account erstellen
 
Warum registrieren
 
Nachricht
DruckenArtikel als pdf anzeigen

Peter Spak gibt Tipps zum Wintergrillen
copyright: Weber-Stephen
© Weber-Stephen
  

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Grillzange witterungsbedingte Zwangspausen einlegte. Wintergrillen liegt im Trend – in Österreich bleibt der Rost selbst rund um den Jahreswechsel nicht mehr kalt. Peter Spak, Eigentümer des österreichischen Saucenherstellers Spak, gibt Tipps, damit es auch bei Minustemperaturen mit dem Festmahl klappt.

Wonnemonat Dezember

"Wir beschäftigten uns in unserer Produktentwicklung intensiv mit Trends rund um das Thema Essen, Kochen und Grillen. Da in der warmen Jahreszeit rund ein Drittel der ÖsterreicheriInnen jede Woche den Griller anwirft[1], widmen wir dem Barbecue besondere Aufmerksamkeit", so Peter Spak. „Trotzdem – und für viele mag das überraschend klingen – ist der Dezember einer unserer besten Monate. Die Feststage sind die Saison der großen Familienfeiern, und da stehen häufig Raclette, Fondue und immer häufiger auch Wintergrillen auf dem Programm. Um für derart zubereitete Speisen die richtigen Begleitaromen zu finden, testen wir ausführlich.“

Tipp eins: Das richtige Equipment

"Grillen ist für viele fast schon eine Glaubensfrage. Ob Holzkohle, Briketts, mit Gas oder mit Strom – für jedes Budget und jede Vorliebe gibt es mittlerweile das passende Equipment. Während viele auf den klassischen Holzkohlegeschmack und den traditionellen Kugelgrill schwören, experimentieren andere mit extrem hohen Temperaturen, indirektem Grillen und verschiedenen Rostarten. Wichtig ist, die Temperatur konstant und die Anzeige im Auge zu behalten. Genau darauf kommt es an, und daher gilt auch: Der Deckel bleibt zu! Wer oft aufmacht und nachsieht, hat verloren. Wer noch Budget übrig hat, ist gut beraten dieses in einen Fleischthermometer zu investieren – mit Funk kann man sich auch ohne Risiko in der Zwischenzeit aufwärmen."

Tipp zwei: Der richtige Brennstoff

"Bei der Wahl des Brennstoffs scheiden sich beim Grillen bekanntlich die Geister. Der Trend geht in Richtung Gas und Elektro, weil es einfacher und genauer zu regulieren ist. Wer dennoch nicht auf Raucharomen verzichten will, kann mittlerweile sogar Holzchips in extra Kassetten beilegen."

Wer feste Brennstoffe bevorzugt, sollte bei Minusgraden lieber auf Briketts als auf Kohle setzen, da erstere eine längere Glutzeit haben. Diese zahlt sich aus – denn das Grillgut benötigt im Winter mitunter mehr Zeit zum Garen. Zum Anheizen bietet es sich aber an, zusätzlich Holzkohle zu verwenden, um die Briketts etwas schneller auf Betriebstemperatur zu bringen.

Zusätzlich gilt: "Wer im Winter grillen möchte, sollte sich mit Briketts und/oder Kohle eindecken, bevor die Märkte sie in der Herbstsaison aus dem Sortiment nehmen. Der alte Spruch ‚Weniger ist mehr‘ gilt hier übrigens nicht. An besonders kalten Tagen benötigt man zum Grillen schon mal das Doppelte der gewohnten Menge."

Tipp drei: Die Wahl des Grillguts

"Wer im Winter grillt, kann auf Fleisch- und Gemüse-Sorten zurückgreifen, die im Sommer kaum verfügbar sind, Gans und Wildschwein, Kürbis und Chicorée beispielsweise, ob vom Supermarkt um die Ecke, vom regionalen Bauern oder als Bio-Variante. Wichtiger als das ‚was‘ ist jedoch das ‚wie‘. Ich empfehle, lieber große Stücke im Ganzen zu grillen, da diese außen schöne Rostaromen entwickeln können und innen dennoch schön saftig bleiben. Passende, warme Beilagen sind neben der ganzjährig beliebten Ofenkartoffel etwa auch Rotkraut oder Melanzani-Püree. Mein persönlicher Tipp: Marinierter Chicorée direkt vom Rost. Die passenden Saucen dürfen natürlich auch nicht fehlen, im Winter am besten etwas Herzhafteres, oder auch gerne mal eine Sauce oder Mayonnaise mit Trüffel."

Tipp vier: Geduld

"Wer hastig grillt, grillt selten gut. Im Winter muss man sogar noch mehr Zeit für die Zubereitung des Grillguts einplanen. Fleisch, Fisch und Geflügel grundsätzlich mindestens eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank geben und auf Raumtemperatur erwärmen lassen. Wenn der Fleischthermometer dann die richtige Kerntemperatur anzeigt, das fertige Grillgut in die warme Küche bringen und noch etwas nachruhen lassen. Also: Warm anziehen, ein Auge auf die Temperatur im Griller haben und vor allem rechtzeitig beginnen, damit die Gäste nicht schlotternd den Lieferservice rufen, bevor die Steaks fertig sind."

Die Peter Spak GmbH ist nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz. Das Vater-Sohn Gespann Hans Peter Spak und Peter Spak sind als zweite und dritte Generation beide noch täglich im operativen Betrieb tätig und stellen somit die weiterhin erfolgreiche Expansion des Unternehmens sicher. Der Hauptsitz von Spak im niederösterreichischen Gallbrunn dient als Produktionsstätte und Genusslabor. In dieser Kreativschmiede entwickelte Peter Spak unter anderem das neue ÖSTERREICHER Ketchup.

[mst/kjz]

Link zu: Spak

Kommentare
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

 
Drucken
Lifestyle Nachrichten

Die schönsten Schneeschuhwanderungen Österreichs

Ein goldenes Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeiter

Weingut Judith Beck ist Eurobest

Ab Sonntag wieder: ART ADVENT am Karlsplatz

Peter Spak gibt Tipps zum Wintergrillen

KLM mit dem APEX World Class Award 2022 ausgezeichnet

down
Suche nach News

Bitte geben Sie den gewünschten Suchbegriff ein:

 
GO

  smsParkschein - Das App zum Erstellen einer SMS an Handy Parken