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'Erkundung des Unsichtbaren' bis 8. Dezember im Technischen Museum
copyright: APA-Fotoservice_Reither_ganz rechts BM Rauch
© APA-Fotoservice_Reither_ganz rechts BM Rauch
  

Hygienetechnik und Bakteriologie sind seit geraumer Zeit wichtiger Teil der medizintechnischen Sammlung des Technischen Museums Wien. Seit Beginn der Corona-Epidemie ist der Fokus der Öffentlichkeit verstärkt auf diese Kleinstlebewesen gerichtet und zeigt, dass die Geschichte der Mikroben neu gedacht werden muss.

9.Nov 23 - 8.Dec 23

Mariahilferstraße 212
1140 Wien

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Von Viren und Bakterien

Unter dem Titel „Erkundung des Unsichtbaren. Mikroben als Verwandlungskünstler“ befasst sich das Technische Museum Wien in einem einmonatigen Themenschwerpunkt mit diesen faszinierenden Kleinstlebewesen. In Kooperation mit der PHARMIG, dem Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, wurde eine mobile Ausstellung konzipiert, bei der sich BesucherInnen vom 9. November bis 8. Dezember 2023 über verschiedene Virenarten informieren können. Begleitend dazu bietet das Museum Schulworkshops an, in denen die Teilnehmenden pharmakologische Techniken kennenlernen. Als dritter Baustein des Schwerpunktes wurde der Bereich „Bakteriologie und Virologie“ in der Dauerausstellung „Alltag. Eine Gebrauchsanweisung“ erweitert.

Eröffnung mit Bundesminister

Bei der Präsentation des Themenschwerpunktes „Erkundung des Unsichtbaren“ am 9. November 2023 sprachen Johannes Rauch, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Peter Aufreiter, Generaldirektor des Technischen Museums Wien und Ina Herzer, Vizepräsidentin der PHARMIG. Martin Puntigam von den Science Busters moderierte die Auftaktveranstaltung, in dessen Rahmen Bundesminister Rauch auch mit vier SchülerInnen des Gymnasiums Astgasse diskutierte.

Eine Entdeckungsreise in drei Formaten

Der Virologie-Schwerpunkt des Museums umfasst drei Formate: Die mobile Ausstellung mit dem Titel „Erkundung des Unsichtbaren. Acht Stationen zur Virologie“ ist bis einschließlich 8. Dezember 2023 zu sehen. Im dazugehörigen Workshopangebot (Titel: „Den Viren auf der Spur“) machen SchülerInnen mithilfe fluoreszierender Lotion virale Infektionsketten sichtbar. Teil drei des Schwerpunktes umfasst die Dauerausstellung „Alltag“, die unter dem Titel „Mikrobenjagd“ um den Bereich „Bakteriologie und Virologie“ erweitert wurde.

Erkundung des Unsichtbaren. Acht Stationen zur Virologie“

Die mobile Ausstellung widmet sich Viren, die das menschliche Dasein beeinträchtigen oder sogar zerstören können. Anhand von sieben ausgewählten Virenarten – Pocken, HPV, Influenza, HIV, FSME, Hepatitis C und Corona – wird der Umgang der Gesellschaft in historischem, medizinischem, technischem und sozialem Kontext beleuchtet. Vermittelt wird ein grundlegendes Verständnis der Virologie, ausgehend von den Fragen: Was sind Viren? Wie verbreiten sie sich und wie geht deren Interaktion mit dem Immunsystem vor sich? Aufbauend auf diesem Wissen können Strategien, Arbeitsweisen, Erfolge und Herausforderungen für die Pharmazie aufgezeigt und diskutiert werden.

Acht Stationen und sieben verschiedene Viren werden im Rahmen der mobilen Ausstellung für interessierte BesucherInnen aufbereitet. „Steckbriefe“ zu den einzelnen Viren vermitteln die Eckdaten zu verschiedenen Krankheitserregern, wie die Art der Ansteckung, deren Vermehrung, Krankheitssymptome und -häufigkeit oder Sterblichkeit, aber auch, ob es Medikamente oder Impfungen gegen die Infektion gibt.

Zu sehen ist die mobile Ausstellung „Erkundung des Unsichtbaren. Acht Stationen zur Virologie“ von 9. November bis 8. Dezember 2023 im Technischen Museum Wien

„Erkundung des Unsichtbaren. Mikrobenjagd“

In der Dauerausstellung wird der Frage nachgegangen, wie wir Menschen auf die Entdeckung dieser Kleinstlebewesen reagiert haben, die nicht nur die ganze Welt, sondern auch unsere eigenen Körper bevölkern. Die Erkenntnis, dass von Mikroben gleichermaßen tod- als auch segensbringende Wirkungen ausgehen, hat eine intensive Forschungstätigkeit in Gang gesetzt, die damals wie heute stark von medizintechnischen Entwicklungen beeinflusst ist. Dass deren Entdeckung auch Reaktionen hervorgerufen haben, die weit in die Sphäre des Aberglaubens hineinreichen, ist ebenso Thema der Erweiterung der Dauerausstellung „Alltag“, die dauerhaft im Technischen Museum Wien zu sehen ist.

Schulworkshop: „Erkundung des Unsichtbaren. Den Viren auf der Spur“

Sowohl die mobile Ausstellung als auch die Erweiterung im Bereich „Alltag“ bilden die Grundlage für die Schulworkshops anlässlich des Themenschwerpunktes im November 2023, in denen Techniken aus der Pharmakologie erfahrbar gemacht werden. Spielerisch erlernen SchülerInnen die Grundlagen des Infektionsschutzes und machen mittels fluoreszierender Lotion virale Infektionsketten sichtbar.

Die Schulworkshops „Den Viren auf der Spur“ sind ausschließlich während des Schwerpunkt-Monats vom 9. November bis 7. Dezember 2023 buchbar.

[mst]

Link zu: Technisches Museum

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