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Ausstellungsbericht
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Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse...
Gustav Klimt, Wasserschlangen II, 1904/1906–07, Privatsammlung, courtesy of HomeArt
© Johannes Stoll / Belvedere, Wien
  

Welche Werke von Vincent van Gogh hat Gustav Klimt tatsächlich gekannt? Wie vertraut war er mit den Arbeiten von Henri Matisse? Gemeinsam mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam folgt diese sehenswerte und sehr schöne Ausstellung den Spuren zurück zu jenen Avantgardekünstler*innen, die den Meister der Wiener Moderne nachweislich beeinflussten.

  

von: 3.Feb 23
bis: 29.May 23


Unteres Belvedere
Österreichische Galerie Belvedere
Rennweg 6
1030 Wien, AT
Tel: + 43 1 79 557 200
Email: info ::: belvedere. at
http://www.belvedere.at/

Öffnungszeiten:
tgl.: 10 - 18 Uhr



Karten mit Ziel und
momentanen Standort anzeigen

Grundlage der Schau ist ein 2015 gestartetes umfangreiches Forschungsprojekt des Van Gogh Museums mit dem Belvedere, das der Frage nachging, welche Werke internationaler moderner Kunst Klimt tatsächlich kennengelernt haben konnte, ob in Ausstellungen und Sammlungen in Wien, während seiner zahlreichen Auslandsreisen nach München, Venedig und Paris oder durch Reproduktionen in Publikationen.

Wichtige Ausstellungsorte wie die Secession oder die Galerie Miethke, aber auch weniger bekannte Einrichtungen und bedeutende österreichische Privatsammlungen wie jene von Carl Reininghaus oder der Familie Wittgenstein wurden dafür gründlich untersucht. Darüber hinaus wurden zeitgenössische Publikationen ausgewertet und Klimts Reisetätigkeit nach Hinweisen auf Ausstellungs- und Galeriebesuche nachverfolgt.

Die gewonnenen Informationen geben der Schau ein festes wissenschaftliches Fundament und erlauben es, ein Bild von der tatsächlichen Präsenz und der Bekanntheit internationaler moderner Kunst in Wien zu erhalten. Die daraus entstandenen Gegenüberstellungen der Werke Klimts und der Arbeiten, die ihn während seines Schaffensprozesses inspirierten, ermöglichen eine neue Erfahrung der künstlerischen Entwicklung des Malers. Sein Stil änderte und entwickelte sich unter den vielfältigen Eindrücken, die er vor allem nach der Gründung der Secession in deren Ausstellungen erhielt, fortwährend weiter und lässt erkennen, wie intensiv er die künstlerischen Strömungen seiner Zeit wahrnahm.

Zu sehen ist ein Klimt als einen offenen und innovationsfreudigen Künstler, der andere Kunst studierte, aus seinen Quellen nie ein Geheimnis machte, neuen Strömungen stets neugierig gegenüberstand und deren Anregungen in seine Arbeit einfließen ließ. Viele Merkmale, die Klimt inspierierten und die er in sein Schaffen einfügte konnten so nachverfolgt werden - aber es konnten hingegen, trotz Suche während des Projektes, keine Vorbilder für seinen Einsatz des Goldes in der "goldenen Periode" bzw. für die unvergleichliche Gestaltung der Haut und Gesichtspartien gefunden werden.

In der Ausstellung zu sehen sind Vergleiche mit Kunstwerken von Lawrence Alma-Tadema, Margaret Macdonald Mackintosh und Jan Toorop, Claude Monet und Auguste Rodin oder Vincent van Gogh und Henri Matisse.

[pge]

Claude Monet, Arm der Seine bei Giverny im Nebel, 1897 // Gustav Klimt, Ein Morgen am Teiche, 1899
© The Art Institute of Chicago // Leopold Museum, Wien

John Singer Sargent, Study for Madame Gautreau, c. 1884 // Gustav Klimt, Frauenbildnis, 1894
© Tate, London // Johannes Stoll / Belvedere, Wien

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