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Ausstellungsbericht
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Whiteness as Property - Rassismus und Eigentumsverhältnisse
Lungiswa Gqunta, Lawn, 2016
© Hayden Phipps und Whatiftheworld Gallery
  

Das Ausstellungsprojekt unternimmt den Versuch, Besitzverhältnisse, die von Rassismus durchzogen sind, aus einer ökonomischen, materialistischen Perspektive zu hinterfragen.

von: 12.Feb 22
bis: 6.Jun 22


Künstlerhaus
Karlsplatz 5
1010 Wien, AT
Tel: +43 1 587 96 63
Email: office ::: k-haus. at
http://www.k-haus.at/

Öffnungszeiten:
Mo - So: 10-18 Uhr



Karten mit Ziel und
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Der Fokus der Schau liegt auf kritischen ästhetischen Praktiken, die in Bezug auf Eigentum und Besitz entwickelt werden. Es werden künstlerische Positionen gezeigt, die die Selbstverständlichkeit des historischen und gegenwärtigen Eigentums an immer schon rassisierten Subjekten und Objekten durch spezifische Untersuchungen von Dingen und Materialien infrage stellen.

In ihrem 1993 veröffentlichten Text „Whiteness as Property“ schreibt die Juristin Cheryl I. Harris über die Formation von Besitzverhältnissen entlang rassitischer Kategorien. Rassismus hat nicht nur Schwarze Bevölkerungsgruppen enteignet, sondern auch Eigentum selbst als ein Recht definiert, das nur weißer Identität zugänglich ist. Vor dem Hintergrund des sogenannten „Besitzindividualismus“ müssen auch gegenwärtige rassistische Verhältnisse und der Prozess der Verdinglichung gedacht werden.

Entscheidend für die hier versammelten künstlerischen Praktiken ist, dass sie die affektive Wirkung von Besitz in den Blick nehmen, ohne Besitzlosigkeit zu romantisieren. Vielmehr wird künstlerische Praxis zum Experimentierfeld, in dem der vielschichtige Charakter von Besitz sichtbar wird: Wir sind oft unvermeidbar nicht im Besitz unserer selbst und gleichzeitig besitzergreifend anderen gegenüber.

Lässt sich dennoch eine ethische Dimension von Besitz und Eigentum finden? Kann eine Form von Subjektivierung entwickelt werden, die nicht auf dem Recht zu besitzen basiert, sondern sich der Bedeutung von Kollektivität für die Herausbildung von Eigentumsverhältnissen bewusst ist – und damit das Potential hat, Rassismus aus einer ökonomischen Richtung zu bekämpfen?

Künstler*innen:

Angela Anderson, Peggy Buth, Tania Candiani, Danica Daki?, Anna Dau?íková, Fokus Grupa, Robert Gabris, Lungiswa Gqunta, Laure M. Hiendl, Hristina Ivanoska, Karrabing Film Collective, Stephanie Misa, Elaine Mitchener, Elizabeth A. Povinelli, Ines Schaber, Widows of Marikana

[pge]

Fokus Grupa, Vedutas from the Palace of the Privileged Company of Trieste and Fiume, R eka, 2020–2021
© François Laugini

Tania Candiani, Sounds of Labor. Work Songs, 2019
© Miranda Ollin

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