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Josef Pillhofer - im Dialog mit Cézanne, Giacometti, Picasso, Rodin ...
Josef Pillhofer, Radfahrerin, 1951
© Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © Bildrecht Wien, 2021
  

Anlässlich seines 100. Geburtstages würdigt diese umfassenden Retrospektive Josef Pillhofer (1921– 2010), einen der bedeutendsten österreichischen Bildhauer und Zeichner mit mehr als 180 Exponate. Dabei wird sein Schaffen in einen Dialog mit Protagonisten der Bildhauerei der Moderne wie Edgar Degas, Auguste Rodin, Aristide Maillol, Wilhelm Lehmbruck, Henri Laurens, Alberto Giacometti, Joannis Avramidis oder Fritz Wotruba gestellt.

von: 18.Jun 21
bis: 10.Oct 21


Leopold Museum im MQ
Museumsplatz 1 im MQ
1070 Wien, AT
Tel: +43 1 525 70 -0
Fax: +43 1 525 70 -1500
Email: office ::: leopoldmuseum. org
http://www.leopoldmuseum.org/

Öffnungszeiten:
Mi - So: 10 - 18 Uhr



Karten mit Ziel und
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Pillhofers künstlerisches Schaffen erstreckte sich über mehr als ein halbes Jahrhundert und wirkt auf die/den Betrachter/in wie die Quintessenz der Skulptur der Moderne unter Berücksichtigung der Pionierleistungen vormoderner Erneuerer/innen. In Folge einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Werk internationaler Vorbilder gelang Pillhofer die Entwicklung einer eigenständigen Formensprache auf dem Weg zur Abstraktion.

Nach dem Besuch der Grazer Kunstgewerbeschule studierte Pillhofer an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er in der Klasse von Fritz Wotruba seine erste Prägung erfuhr. Wotruba führte die Student/innen in Wien zum Kubismus, der in Österreich bis dahin keine wesentlichen Spuren hinterlassen hatte. 1950 erhielt Pillhofer ein Staatsstipendium und übersiedelte nach Paris. Er studierte bei Ossip Zadkine an der Académie de la Grande Chaumière und arbeitete in dessen Atelier. Seine eingehende Auseinandersetzung mit dem französischen Kubismus, besonders mit den Erkenntnissen der in Paris lebenden Vertreter der kubistischen Plastik – neben Zadkine vor allem Jacques Lipchitz, Alexander Archipenko und Henri Laurens – beeinflusste seine Formensprache. Der Austausch mit bedeutenden Bildhauern und Plastikern wie Constantin Brâncu?i oder Alberto Giacometti war gleichermaßen Antrieb und Anregung für seine stilistische Entwicklung. Im Zentrum seiner Überlegungen standen dabei stets Fragen der Form.

Die kontinuierliche Suche nach der Reduktion war für Pillhofer nie Selbstzweck: „Gute Kunst muss nicht nur nach Vereinfachung oder Reduktion streben, sondern auch die Beziehung mit der Wirklichkeit und der Natur nie verlieren“, so die Überzeugung des Künstlers. Diesen Ansatz beobachtete Laurens bei Pillhofer und bemerkte: „Tu cherches une synthèse“ („Du suchst eine Synthese“). In einem Zusammenspiel von Intuition und Intellekt schuf Pillhofer grundlegend Neues. Die Rezeption dieser verschiedenen künstlerischen Sprachen bedeutete für Pillhofer nach seiner Rückkehr aus Paris „die Grundlage und Ausgangssituation für alles Weitere“: „Modern sein heißt, das Ungewohnte zu proklamieren. Doch ein Wertkriterium ist Moderne noch nicht. Eher die zeitlosen Fakten eines Bildes, einer Skulptur […] erreichen Qualität in der Moderne“.

[pge]

Ausstellungsansicht
© Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl

Ausstellungsansicht
© Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl

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