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Charity Lunch im MORGENTAUGARTEN
V.l.n.r.: Harald Irka, Christian Stadler (mit einem Bund Karotten), Armin Tement (mit einer Flasche Wein), Alexander Posch
© Philipp Lihotzky
  

Sieben Hauben für eine Tonne Bio-Gemüse - so könnte man das Motto des gestrigen Charity-Events in Graz kurz und knackig auf den Punkt bringen. Mit dem Reinerlös der Veranstaltung werden im kommenden Jahr wieder 300 Quadratmeter Selbsterntegärten finanziert für Menschen, die sich das schwer leisten können bzw. für psychsoziale Organisationen.

Es war ein vorgezogenes Erntedankfest mit karitativem Hintergrund: Mitten im MORGENTAUGARTEN in Graz/Andritz zwischen Sonnenblumen, Kürbissen und Tomatenstauden lud Christian Stadler, Österreichs größter Biogemüsebauer und Gründer der MORGENTAUGÄRTEN, am Sonntag zum Charity-Lunch gemeinsam mit zwei steirischen Kochstars. 4-Haubenkoch Harald Irka (Am Pfarrhof, St. Andrä im Sausal) und 3-Haubenkoch Alexander Posch (VINEA in Ehrenhausen) bereiteten völlig unplugged – also ganz ohne Strom – ein sechsgängiges Menü zu.


Hauptakteure auf der Speisekarte waren natürlich die kulinarischen Schätze aus den MORGENTAUGÄRTEN, die die beiden Köche in ein kreatives Menü verwandelten. Für die Weinbegleitung sorgte der steirische Spitzenwinzer Armin Tement persönlich.

Schmecken ließen sich die Gäste Köstlichkeiten wie „Kohlrabi, Pistazie, Bergamotte, Fenchel, Pfefferoni“ oder „Geschmorter Sellerie mit gebrannten Romanasalat, Trüffel und Rucola-Öl“. Mit dem erzielten Reinerlös können für das kommende Jahr wieder bis zu 15 Parzellen der MORGENTAU-Selbsterntegärten finanziert werden und somit mehr als eine Tonne Bio-Gemüse.

Die insgesamt 300 Quadratmeter kommen finanziell schwachen Menschen zugute sowie psychosozialen Vereinen und Organisationen. „Mit einer Ernte von bis zu 70 Kilogramm Gemüse pro 20-Quadratmeter-Parzelle sorgen unsere Gärten einerseits für wertvolle Lebensmittel, andererseits haben sie auch einen medizinisch nachgewiesenen Effekt auf Körper und Psyche. Profitieren davon sollen nun auch jene, die es nicht so leicht im Leben haben“, so Christian Stadler.

Für den Charity Lunch stand das komplette Team der VINEA sowie der Pfarrhofsehrenamtlich im Einsatz. Auch Armin Tement stellte seine Weine für den Charity Lunch kostenlos zur Verfügung.

Das Konzept der MORGENTAUGÄRTEN ist einfach erklärt: Die Parzellen haben eine Mindestgröße von 20 Quadratmeter. Samen, Pflanzen, Gießwasser und Gartengeräte werden zur Verfügung gestellt, der Aufwand für das Garteln selbst hält sich mit kaum zwei Stunden pro Woche gering, der Erfolg mit einer Ernte von bis zu 70 Kilogramm Gemüse über die gesamte Saison ist dafür hoch.

Um die 20 unterschiedlichen Gemüsesorten können angesetzt werden. „Wenn unsere Kunden ihr erstes eigenes Gemüse ernten, sind das Glücksmomente, die sie nie vergessen. Unser Konzept ist so angelegt, dass auch unerfahrene Gärtner eine volle Ernte einfahren können“, so Stadler, der als einer der erfahrensten und erfolgreichsten Bio-Bauern Österreichs gilt.

Mit seiner in Oberösterreich ansässigen MORGENTAU Biogemüse GmbH ist Stadler übriges auch Österreichs größter Erzeuger, Verpacker und Vermarkter von Biogemüse. Die Produktionsmenge liegt jährlich um die 7500 Tonnen Biogemüse. Die MORGENTAUGÄRTEN sind für Stadler ein Herzensprojekt, das er 2015 startete, um Städtern ohne Grundbesitz die Möglichkeit zum eigenen biologischen Gärtnern zu ermöglichen.

Eine Erfolgsgeschichte: Inzwischen gibt es österreichweit an die 900 Parzellen der MORGENTAUGÄRTEN auf einer Gesamtfläche von 9 Hektar. „Die Zeit, die die Menschen in ihren Selbsterntegärten verbringen, ist pure Lebensqualität. Ein Mehrwert, der ebenso viel, wenn nicht sogar mehr wiegt als die Menge der Ernte“, sagt Stadler.

Eine Kundenzufriedenheit, die auch offiziell belegt ist. In einer Studie der Johannes Kepler Universität in Linz wurde das Gemeinschaftsgärtnern wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse 2016 präsentiert: Neben der hohen Zufriedenheit der Kunden mit der Betreuung ist auch die Qualität des Biogemüses bestätigt sowie der hohe Ernteerfolg. Selten ist das Gärtnern für die MORGENTAUGÄRTEN -Kunden übrigens ein Einzelerlebnis. Mit Familie und Freunden kommen pro Parzelle im Durchschnitt 2,2 Gärtner.

Grazer Standorte und Preise
Die MORGENTAUGÄRTEN in Graz befinden sich in Strassgang, Andritz sowie neu in Mariatrost und sind jeweils mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Preise pro Jahr:
- 20 Quadratmeter 162 Euro,
Premium 213 Euro
- 40 Quadratmeter 265 Euro,
Premium 347 Euro
- 60 Quadratmeter 357 Euro,
Premium 471 Euro

[kjz]

Link zu: Morgentaugärten Homepage

Harald Irka und Alexander Posch bereiten im Freien Gemüse zu
© Philipp Lihotzky

Speisekarte des Charity Lunch
© Morgentaugärten

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