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Stiegl: konsequent nachhaltig
Flaschenfoto: Die neuen Etiketten für das ?Stiegl-Goldbräu? werden ab sofort aus Papier in 100% Recyclingqualität hergestellt.
© Stiegl
  

Nachhaltigkeit und Klimaschutz liegen voll im Trend, nicht nur in Schweden! Ressourcenschonung und Kreislaufdenken werden bei Stiegl seit vielen Jahren großgeschrieben. Jetzt setzt die Salzburger Privatbrauerei mit der Umstellung der Stiegl-Goldbräu-Etiketten auf Recyclingpapier erneut ein Zeichen. Die 1. Flasche mit dem umweltfreundlichen Etikett ging nun vom Band.

Als erste Brauerei Österreichs verwendet Stiegl ab sofort Flaschen-Etiketten aus 100% Recycling-Papier und bestätigt damit einmal mehr seine Vorreiterrolle. „Damit gehen wir einen weiteren Schritt bei der konsequenten Umsetzung unseres Kreislaufdenkens. Die neuen Recycling-Etiketten haben – im Vergleich zu unseren bisher verwendeten Etiketten – einen um 26 Prozent geringeren CO?-Fußabdruck. Zudem können durch den Einsatz von Altpapierfasern bei der Papierproduktion ca. 49 Prozent Wasser eingespart werden“, erklärt dazu Christian Pöpperl, Stiegl-Chefbraumeister und Leiter des Ressourceneffizienzteams. Die etwas festere Papierbeschaffenheit der neuen Etiketten sorgt auch optisch weiterhin für einen optimalen Auftritt des Stiegl-Klassikers.

Kreislaufdenken – Cradle to Cradle (R)

Das eingesetzte Etiketten-Papier wird noch heuer „Cradle to Cradle“ ? (C2C) zertifiziert. Die Druckfarben sind bereits C2C-zertifiert, diese enthalten keine toxischen Chemikalien und sind bio-kompatibel bzw. kompostierbar. Für Prof. Dr. Michael Braungart, Mitbegründer des „Cradle to Cradle ? -Konzeptes, liegt der Schlüssel für die Zukunft im Kreislaufdenken. Er spricht in diesem Zusammenhang vom Prinzip der Ökoeffektivität:„Ökoeffektiv sind Produkte, die entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können oder als ‚technische Nährstoffe‘ kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden.“ Über das Erfolgskonzept „Kreislaufdenken“ wurde im Mai dieses Jahres mit Experten wie Michael Braungart im Rahmen der „Wildshuter Feldgespräche“ am Stiegl-Gut Wildshut diskutiert.

Recycling ist in der Stiegl-Nachhaltigkeitsstrategie ein großes Thema: Die Stiegl-Bierkiste sowie die neuen Bierdeckelhalter, die zu 75 Prozent bzw. zu 99 Prozent aus dem Regranulat alter Stiegl-Kisten hergestellt werden, sind nur zwei Beispiele dafür. Dabei wird auch auf einen Kunststoffmix verzichtet, damit die Kisten jederzeit wieder dem Recyclingkreislauf zugeführt werden können. Durch die sogenannte „Kaskadennutzung“ werden Rohstoffe so lange und so oft wie möglich verwendet und wenn möglich wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Die Salzburger Traditionsbrauerei steht für gelebtes Umweltengagement und belegt ihren Umgang mit den Ressourcen seit mittlerweile 28 Jahren mit einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht.

[kjz]

Link zu: Stiegl Nachhaltigkeitsbericht online abrufen

Mit den 100%Recyclingetiketten reduziert Stiegl den C02-Fußabdruck um 26 Prozent und spart außerdem rd. 49 Prozent Wasser ein.
© Standbild - Stiegl

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