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10. Tag des Sektes gebührend gefeiert
copyright: Christine Miess_v.l. Jagersberger_Großbauer_Zacherl
© Christine Miess_v.l. Jagersberger_Großbauer_Zacherl
  

Am 22. Oktober fand der „Tag des österreichischen Sekts“ statt. Bei zahlreichen Veranstaltungen konnten sich Sektliebhaber über Produkt und Herstellungsmethoden informieren und die diversen Sorten und Qualitätsstufen verkosten. Zugleich ist dies der „Tag der offenen Tür“ in den Sektkellereien. Die perfekte Gelegenheit, um die Facetten des österreichischen Sekts kennen- und genießen zu lernen.

Sekt hat viele Einsatzmöglichkeiten

Der „Tag des österreichischen Sekts“ dient vor allem der stärkeren Bewusstseinsbildung für Qualität, Vielfalt und Herkunft des österreichischen Sekts in Gastronomie, Handel und bei den Konsumenten. Gleichzeitig ist der 22. Oktober der Startschuss für die beginnende Sekt- Hochsaison: So werden bis zum Jahresende insgesamt rund zwölf Millionen Flaschen Sekt konsumiert, dies entspricht in etwa 45 Prozent der gesamten Jahresmenge. Darüber hinaus soll die Initiative auch die Vielfalt und die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von Sekt aufzeigen. Sekt ist einerseits ideal als Aperitif oder um besondere Momente zu zelebrieren, andererseits eignet er sich bestens als Speisenbegleiter oder für eine gesamte Menüfolge. Zudem ist er beliebt als Zutat trendiger Cocktailvariationen, bei der Zubereitung ausgefallener Gerichte und bildet die prickelnde Umrahmung unzähliger weiterer Anlässe.

Sekt und Käse

Soll Sekt zu Frischkäse eher „brut nature" (ganz trocken) sein oder doch mit zarter Restsüße schmeicheln? Orientiert man sich bei der Kombination zu Speisen eher an den Texturen oder an den Aromen? Und welche Anhaltspunkte liefern dabei die drei Qualitätsstufen für österreichischen Sekt Klassik, Reserve und Große Reserve? In einer kommentierten Verkostung in Kooperation mit den starken Marken Schärdinger und Tirol Milch wurden Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet. Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung.

Unter den Verkostern waren bekannte Somerliers wie Anna Andert, Restaurant Buxbaum, Wien , Johann Artner,Restaurant Sören Herzig, Wien Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen, Roman Bolschetz, Restaurant Edvard im Hotel Kempinski, Wien Franz Dafner, Kellervinothek Dafner, Neukirchen/Enknach, Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl, Magdalena Rieser,Hotel Karwendel, Pertisau am Achensee Markus Winkler , Hotel Aurelio, Lech

Neue Sektbotschafterin

Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. Sie wird sich im kommenden Jahr vor allem im kulturellen Bereich für österreichischen Sekt engagieren und will neben der Herkunft (österreichischer Sekt g.U.) und den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve auch das Thema Speisenbegleitung in den Mittelpunkt rücken.

Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Dr. Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.

Sekt-Jahrgang 2019

Auch für die Sektwirtschaft gibt der neue Jahrgang Anlass zu großen Erwartungen. Durch die Trockenheit nach der Blüte im Juni und auch im Juli sind die Beeren etwas kleiner, was der Aromaeinlagerung in den Beeren zugutekommt. Grundsätzlich wird den Weinen von 2019 gute Reife und voller Körper zugesprochen. Für die Sekthersteller braucht es – im Vergleich zu Wein – Trauben mit geringerer Zuckergradation und dafür höheren Säurewerten. Diese Parameter werden durch entsprechendes Weingartenmanagement und früheren Lesezeitpunkt erreicht. Österreichweit werden dieses Jahr rund 2,4 Millionen Hektoliter Wein erwartet, etwa zehn Prozent davon werden versektet.

Der heimische Sektmarkt

Eine Umfrage des market Instituts im Auftrag von Schlumberger (2018) bestätigt den neuerlichen Aufwärtstrend von österreichischem Sekt, welcher durch die Wiedereinführung der Schaumweinsteuer im Jahr 2014 einen herben Rückschlag erlitt. Die Ergebnisse zeigen eine anhaltend positive Entwicklung von österreichischem Schaumwein am Gesamtmarkt sowie steigendes Konsumentenbewusstsein. Der Trend zu Herkunft und Regionalität hält weiter an. Im Jahr 2018 trinken 92 Prozent der Gesamtbevölkerung ab dem 18. Lebensjahr zumindest gelegentlich Sekt. Knapp ein Drittel (32 Prozent) gönnt sich ein- oder mehrmals im Monat ein prickelndes Gläschen, und nahezu 60 Prozent greifen mindestens einmal im Quartal zu Schaumwein. Eine Steigerung lässt sich auch bei der Zielgruppe der Frauen erkennen: Bei jenen, die regelmäßig Sekt trinken, ist der Konsum um sieben Prozent gestiegen. Im ländlichen Gebiet wuchs die Anzahl regelmäßiger Sektkonsumenten sogar um zwölf Prozent.

Hauptgründe für den Sekt-Genuss Der Großteil der Bevölkerung trinkt Sekt nach wie vor zum Anstoßen (50 Prozent). Auf Platz 2 liegt die Verwendung als Aperitif (43 Prozent). Bereits deutlich mehr als ein Drittel (39 Prozent) trinkt Sekt ohne bestimmten Anlass, einfach zum Genuss – ein erfreulicher Trend. Die ÖsterreicherInnen genießen Sekt nach wie vor am liebsten pur – hier sind sich 49 Prozent der Befragten einig. Die Beliebtheit sortenreiner Produkte – 20 Prozent bevorzugen mittlerweile Sekt einer bestimmten Rebsorte – ist im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte gestiegen.

[mst]

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