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Rekordbesuch bei Kruste&Krume 2019
Im Bild verschiedene Brote - Wer nach dem Brotfestival selber Neues ausprobieren möchte, findet in der Kruste&Krume Mehl-Greisslerei in Wien 4 über 30 verschiedene Mehle!
© Lukas Lorenz
  

Trotz Low-Carb und (oft vermeintlichen) Gluten-Unverträglichkeiten: Brot liegt in Österreich voll im Trend. Das zeigen die Zahlen zum diesjährigen Brotfestival-Die Ausstellerfläche des Kruste&Krume Brotfestivals hat sich in seiner vierten Auflage vervierfacht, die Besucheranzahl ist um 1.000 gestiegen. Initiatorin und Veranstalterin Barbara van Melle, freut sich unbändig über das Interesse und die Begeisterung.

40 Bäcker in 12 BrotländereienIn der vierten Auflage des Kruste&Krume Brotfestivals wurden am Samstag, den 23. März 2019 erstmals auch die Landwirtschaft und Produzenten eingebunden. Die Ausstellungsfläche von 6.000 m2 in der Wiener Marx-Halle war u.a. in 12 sogenannte „Brotländereien“ gegliedert, die Besucher konnten in Ruhe mit den Ausstellern fachsimpeln. Barbara van Melle über ihre Idee zu den Brotländereien am Brotfestival: „Zurück zu den Wurzeln. Wir wollten heuer auch diejenigen vor den Vorhang holen, die wichtig sind, damit in Zukunft gutes Brot gebacken werden kann.“

Seltenes Getreide im Fokus

Schlägler Roggen, Laufener Landweizen oder Lungauer Tauernroggen sind fast verschwundene Getreidesorten. Am Brotfestival in der Wiener Marx-Halle konnte man Brot und Gebäck aus diesen seltenen Sorten bzw. Urgetreiden probieren. Lesachtaler Brot beispielsweise erhielt als erstes Kärntner Lebensmittel unter anderem deshalb das UNESCO Immaterielle Kulturerbe-Prädikat sowie das begehrte Slow Food Siegel „Presidio“, weil es ausschließlich aus Oberkärntner Winterroggen und Kärntner Frühem Weizen gebacken wird. Das Getreide wird im Tal von dort ansässigen Bauern angebaut, verarbeitet und verbacken.

Bäcker aus sechs Ländern

Das Kruste & Krume Brotfestival ermöglichte in seiner vierten Auflage auch einen Blick in die äußerst lebendige Back-Szene unserer Nachbarn. Besucher konnten Brote und regionale Gebäckspezialitäten von Aldo Bongiovanniaus Italien, Polona Klancik aus Slowenien, Tom the Baker sowie den Wildbakers.de aus Deutschland, Jan Simunek aus der Slowakei, Izabela Szczech & Les Adam Bala & Stanislav Gurgul aus Polen, Dutu Iulian & Ana A Negru aus Rumänien sowie Claudio Perrando aus Panama/Ungarn kosten und kaufen.

16 Bühnenshows

Unermüdlich war Barbara van Melle den ganzen Tag für gutes Brot auf der Bühne im Einsatz: Die ehemalige ORF Journalistin und Slow-Food Aktivistin moderierte auf der Bühne 16 Shows, in denen live gezeigt wurde, wie man perfekte Tiroler Vinschgerl oder Waldviertler Mohnzelten bäckt. Highlight war der Wettbewerb des Handsemmel-Schlagens, für den vier Teams gegeneinander antraten.

6.000 Besucher

Als es um 9 Uhr in der Wiener Marx-Halle „Tore auf“ hieß, trauten Barbara van Melle und ihr knapp 50-köpfiges Team ihren Augen nicht: Mehrere hundert Besucher warteten bereits um diese Uhrzeit auf Einlass. Rund 6.000 Besucher freuten sich zwischen 9 und 18 Uhr auf fachlichen Austausch über Hefewasser und Sauerteigführung oder das Kennenlernen und Probieren von traditionellen Brauchtumsgebäcken wie Tiroler Fochaz oder oberösterreichische Godn Kipferl und Fastenbeugl. Ein echtes Highlight war die Sauerteigbörse, an diesem Tisch wurde getauscht und heftig diskutiert.

Extra aus down under angereist

„For the Love of Bread“ heißt eine 8-teilige Serie über Brot, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 auf dem australischen Sender Network TEN zu sehen sein wird. Das Team hörte von Barbara van Melles Brotfestival und kam aus Australien angereist, um österreichische Brot-Spezialitäten und Bäcker für die erste Brot-Serie überhaupt zu porträtieren. Der Präsentator der Serie ist Andrew Connole, selbst ein Star unter Brot-Freaks: Er gründete 1998 nach einem Aufenthalt in Kalifornien Sonoma Bakery in seiner Heimat. Schnell avancierte sein Brot (sowie sein Barista-Kaffee!) zu Kult, heute betreibt er acht Filialen.

Besonders erfreulich fanden Barbara van Melle und ihr Kruste&Krume-Partner Simon Wöckl (selbst Bäckermeister) auch die Präsenz des 1944 in der Schweiz gegründeten Richemont Clubs(Weiterbildungsinstitution für Bäcker und Konditoren) sowie die zahlreichen Bäcker aus Deutschland, die als Gäste gekommen waren. Die einhellige Meinung: Schade, dass es ein Festival wie das Kruste & Krume Brotfestival bislang noch nicht in Deutschland gibt.

Zu gutem Brot nach dem Brotfestival Wer am Brotfestival auf den Geschmack gekommen ist und nun selbst lernen möchte, wie man glutenfrei oder mit Waldstaude, Emmer und Einkorn bäckt, hat bis Juni im Kruste&Krume Brotback-Atelier in Wien Gelegenheiten dazu.

Und wer sich spätestens nach dem Brotfestival nicht mehr mit Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl aus dem Supermarkt zufriedengibt, findet in der Kruste&Krume Mehl-Greißlerei (gleich neben dem Kruste & Krume Brotback-Atelier) über 30 verschiedene Sorten Mehl sowie sämtliches Brotbackzubehör. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, Heumühlgasse 3/1, 1040 Wien.

[kjz]

Link zu: Kruste&Krume Mehl-Greißlerei

Link zu: Kruste&Krume Brotfestival

Unermüdlich für gutes Brot im Einsatz: Die Initiatorin des Brotfestivals, Barbara van Melle
© Lukas Lorenz

Blick in die volle Marxhalle während dem Kruste&Krume Brotfestival
© Lukas Lorenz

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