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Österreichs beliebteste Grillwürste im VKI-Test
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Wenige hassen sie, weil sie fett und geruchsintensiv ist. Aber der Großteil der Wursttiger liebt die Käsekrainer – vor allem, wenn sie über Holzkohle gegart wird. Jede Handelskette führt diesen Klassiker in ihrem Sortiment. Der Verein für Konsumenten Information (VKI) hat 28 Käsekrainer, darunter 6 Puten-Käsekrainer, untersucht und kann nach Vorliegen der Testergebnisse sagen: Ran an dir Wurst!

75% ohne Tadel

Beim Einkauf von Käsekrainern kann man kaum etwas falsch machen. Die drei Produkte mit den meisten Punkten sind die Puten- Käsekrainer von Hütthaler (Hofer) und die klassischen Käsekrainer von Holzbauer ( Interspar) sowie von "Ein gutes Stück Heimat" (Eigenmarke Lidl). Aber auch Platzhirsche wie Radatz, Schirnhofer oder die großen Bio-Marken wie "Zurück zum Ursprung" und "Ja! Natürlich" haben gute Qualität Es handelt sich ausschließlich um verpackte Produkte. Beim Fleischhauer kaufen dagegen immer weniger Kunden Käsekrainer & Co ein.

Wurst ist nicht wurscht

Neun der untersuchten Käsekrainer tragen ein AMA-Siegel. Bei diesen Würsten muss das verarbeitete Fleisch, aber auch der Käse zu 100 Prozent aus Österreich kommen. Und auch sonst gelten strengere Anforderungen, was die Zutaten betrifft. Die Käsekrainer zählt zu den Brühwürsten. Sie wird aus Rind- und/oder Schweinefleisch, Speck, Salz, Gewürzen und Käse hergestellt. Nach dem Abfüllen werden die Würste leicht geräuchert und anschließend gebrüht, dh. auf rund 70 Grad C erhitzt. Die meisten unserer untersuchten Käsekrainer enthalten Schweine- und Rindfleisch, einige nur Schweinefleisch. Eingefüllt wird die Wurstmasse überwiegend in Schweinedarm. Bei den Käsekrainern aus Geflügelfleisch kommt ausschließlich Putenfleisch zum Einsatz. Ihre Wursthülle stammt meist vom Schaf, aber auch vom Schwein. Das Besondere an dieser Wurst ist natürlich der Käse. In den untersuchten Würsten steckt häufig Emmentaler. Oft findet sich in den Zutatenlisten aber lediglich das Wort „Käse“, ohne weitere Spezifizierung. Da kann der Kunde dann nur Rätsel raten, worum genau es sich handelt. Und bei Transgourmet Economy und F. Krainer kommt überhaupt nur eine Schmelzkäsezubereitung in die Wurst.

Kalorienbombe

Dass Käsekrainer kein Diätessen sind, kann als bekannt vorausgesetzt werden. Die Testwürste liefern zwischen 174 und 388 kcal pro 100 Gramm. Wer es leichter mag, greift am besten zu Puten-Käsekrainer, die im Schnitt 100 kcal weniger pro 100 Gramm Wurst enthalten. Der Grund: Puten-Käsekrainer bestehen zu rund 14 Prozen aus Fett, klassische Käsekrainer aus Schweine- und/oder Rindfleisch dagegen enthalten etwa 24 Prozent Fett. Aufgefallen ist uns beim Einkauf auch, wie unterschiedlich schwer die Würste sind. Im Einzelhandel wiegen die meisten Käsekrainer zwischen 100 und 125 Gramm pro Stück. Im Großhandel werden meist größere und schwerere Würste verkauft. Ein echtes Schwergewicht ist hier die Käsekrainer von Transgourmet Economy mit 170 Gramm pro Stück. Geradezu federleicht muten dagegen die Puten-Minikäsekrainer von Hubers (Interspar) und die Bio-Mini-Käsekrainer. von Ein gutes Stück Heimat (Lidl) an: Sie bringen gerade einmal 30 Gramm pro Wurst auf die Waage.

Clever als Testverlierer

Natürlich wurde nicht nur Zutatenlisten studiert, gewogen und gerechnet, sonder alle Würste auch ins Labor geschickt. Dort wurde geprüft, ob die Zusammensetzung der Würste den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Ja, das tut sie. Bei der Fahndung nach unerwünschten Keimen zeigten sich dagegen einige Auffälligkeiten. Verbesserungsbedarf wegen erhöhter Keimzahlen konstatierten die Prüfer bei den Puten-Minikäsekrainern von Hubers, der Mangalitza-Käsekrainer von Windisch und der Käsekrainer von Hofmann. Komplett abgestürzt ist dagegen Clever. Diese Käsekrainer hatte einen so hohen Keimgehalt, dass sie nach Ansicht der Experten nicht mehr genusstauglich, also für den menschlichen Verzehr ungeeignet war. Im Klartext heißt das: Diese Wurst hätte gar nicht mehr verkauft werden dürfen.

Strenge Profitester

Die volle Punktezahl von 100 Punkten, vergaben die Profi-Tester nur an fünf Produkte. Bei exakt der Hälfte der Käsekrainer hatten die Experten dagegen etwas auszusetzen. Am häufigsten gab es einen Punkteabzug beim Geschmack. Hier wurde oft eine zu starke oder nicht abgestimmte Würzung oder ein säuerlicher Geschmack bemängelt. Eine zu feste oder eine fleckige Wursthaut waren weitere Kritikpunkte. Auch unsere Laienverkoster rissen die Käsekrainer diesmal nicht vom Hocker. Wirklich überzeugen konnte keine einzige Wurst. „Versalzen, Haut kaum zu beißen“ notierten einige Prüfer in ihrem Testprotokoll.

LIFE-STYLE-Test Wir konnten anschließend an das Prässegespräch um 11:00 in der Pfanne gebratene Würste auf Herz und Käse prüfen.

1.) "Ein gutes Stück Heimat (LIdl)

2.) Holzbauer

3) Hütthaler

[mst]

copyright: VKI_Sieger Bio
© VKI_Sieger Bio

copyright: VKI_ Testsieger Pute Huetthaler
© VKI_ Testsieger Pute Huetthaler

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