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Lokaltipp: Zum Schwarzen Kameel
Speisenbeispiele
© kjz/Lifestyle
  

Das Schwarze Kameel in Wien vorstellen zu wollen bedeutet eigentlich Eulen nach Athen tragen. Umso erfreulicher, dass das Traditionslokal auch nach einem umfassenden Umbau im letzten Sommer zwar in neuem Glaz erstrahlt, aber weiter auf das setzt, was seine (Stamm)Gäste erwarten: Tradition und Kreativität, Regional und Internationalen fügen sich perfekt zusammen, das Service bleibt Wiens Bestes!

Im Sommer hat Patron Peter Friese noch recht besorgt nach den laufenden Umbauarbeiten gesehen. Der Eingriff war doch ein grosser, das Restaurant wurde nach hinten in Richtung Naglergasse geschoben und um die früheren Veranstaltungsräume erweitert, die davor ein ganz anderes Styling aufwiesen, gleichzeitig wurden die beiden Feinkostbereiche um den früheren vorderen Teil des Restaurants erweitert und so zu einem großen Ganzen verbunden, das Restaurant dabei zum Feinkostbereich geöffnet und nur durch eine Glasvitrine getrennt. Ob das optisch, mehr aber noch vom Feeling her gelingen könnte?

Gleich vorweg, es ist gelungen, das Restaurant ist durchgehend, im alten wie im neuen Teil, ein toller Hingucker, in dem sich Stammgäste ebenso wohl fühlen können wie früher und an dem hochwertige Touristen aus aller Welt kaum vorbeikommen, wenn Sie klassische Wiener Gastlichkeit auf hohem Niveau in atemberaubend authentischem Ambiente erleben wollen. Und auch vorne, im Feinkostbereich - in New York würde man es wohl als 'Delikatessen' bezeichnen - fliessen die Spritzer zu den legendären Brötchen ebenso, als hätte sich nichts geändert...hat sich auch nicht wirklich, zumindest nicht im Erlebnis, man steht trotz viel mehr Raum, genauso gedrängt wie früher, lediglich gibt es bedeutend mehr Sitzmöglichkeiten.

Das Restaurant wird hochkarätig geleitet: Hier regiert Maître Johann Georg Gensbichler, nicht nur Wein, sondern auch Käsesommelier, schon längst eine lebende Legende und Gipfel der Wiener Servicekultur - und Chef de Cuisine Sevgi Hartl läuft gerade jetzt zum Jahresende zu kulinarischer Höchstform auf! Ihr persönlicher Stil kombiniert kreativ-künstlerischen Arrangements auf dem Teller die am Gaumen gleichermassen Treffsicher sind, egal ob sie sich in der klassischen Wiener Küche bewegen, bei internationalen Spezialitäten oder kreativen Neuinterpretationen.

Dass nicht nur Service, Küche und Tischkultur erstklassig sind, sondern auch das Getränkeangebot mehr als entspricht ist Kameel-Kennern längst bekannt. Aus dem legendären Keller kommen nicht nur viele der besten Weine aus aller Welt, sondern auch spannende Sonderfüllungen für das Kameel. Die sind das grosse Hobby von Martina Wally, der Schwester des Patrons, und werden stets in Zusammenarbeit mit Topwinzern aus Österreich oder Spitzenhäusern im Ausland bereitet. Ein breites Angebot von Topweinen per Glas rundet das Angebot ab.

Wir genossen bei unserem Besuch zwar nicht das verführerische aktuelle Kameel Menü (5 Gänge für 93 Euro oder als Wiener Menü 69 Euro), taten uns dafür aber beim Aussuchen schwer. Obwohl die Karte kurz gehalten ist, fanden wir viele Gerichte, die wir gerne bestellt hätten. So starteten wir klassisch mit rohen Fines de Claire Austern, die saisonal auch im Stand vor dem Kameel angeboten werden, und köstlichem Hauschampagner, anschliessend handgeschnittenes Beef Tartar vom österreichischen Bio-Jungrind (fein abgestimmt) sowie einem Lachstartar mit seinem Kaviar, hauchdünnen roten Rüben, Räucherforellencreme und einem pochierten Wachtelei.. Als Zwischengang teilten wir einen genialen Rostbraten vom Zander mit Ingwer-Zitronenbutter, Korianderkarotten und Mascarponeblattspinat. Zum Hauptgang wählten wir schliesslich den perfekt gegarten kanadischen Hummer mit Curry-Orangenschaum, Pak Choi und Chicoree sowie ein perfektes Duo: Rosa gebratener Kalbsrücken und geschmortes Wangerl, dazu Kohlsprossen, Speckbohnen und Süsskartoffelpüree. Die Weine liessen wir uns in bewährter Weise von Maitre Gensbichler aus den rund 20 glasweise angebotenen auswählen

Top-cuisine an einer prominenten Innenstadtadresse kann natürlich nicht billig sein, aber in Kombination mit exzellentem Service, ausgewählten Zutaten bester Qualität und anständigen Portionen sind die Preise durchaus angemessen, im internationalen Vergleich schon gar. Suppen und Vorspeisen EUR 7,50-28, Hauptgerichte 23-36. Dessert 6-14. Reservierung dringen empfohlen!

[kjz]

Link zu: Zum Schwarzen Kameel online

Link zu: Die aktuelle Karte

Link zu: Die Homepage von Maîrte Gensbichler mit vielen Fotos aus dem Kameel

Restaurant Team
© Philipp Horak

Blick vom alten Teil der Stehbar auf den neuen Verbindungsbereich
© Zum Schwarzen Kameel

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