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Weintipp: DAC Mittelburgenland: 20 Jahre und kein bisschen müde
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In einer gesetzten Verkostung auf der VieVinum ("Mittelburgenland DAC - Terroir und Reifepotential großer Blaufränkisch") ergriffen die Winzer die Gelegenheit, eine Rückschau von 1998 bis 2012 zu präsentieren. Dabei gab es einige positive Überraschungen: Einige "schwache" Jahrgänge erwiesen sich im Rückblick als herausragend, während andere die hohen Erwartungen nicht erfüllten.

Die insgesamt 11 Weine, die in drei Flights im aus den Nähten platzenden Schatzkammer-Saal verkostet wurden, kommentierten die beiden renommierten Weinexperten - Meiningers Sommelier-GF Sascha Speicher und dem gebürtigen Südafrikaners Piotr Pietras, Chefsommelier des Londoner Hide. 20 Jahre hatte.

1) Der "Blaufränkisch Prestige 1998 von den Vereinten Winzern Horitschon - mit ihren 350 Mitgliedern und 900 ha Rebfläche auf dem Buckel.  In der Nase etwas Champignons, am Gaumen Kirsche, Zwetschke und Waldeeren . Ausbalanciert, Tannine gut eingebunden. Speisenbegleiter von Hartkäse, Kalbsbries etc.

2) Blaufränkisch Reserve 1999, Weingut Weninger: Sehr säurebetont, verhaltene Frucht. Am Gaumen, Feige, Zimt und mürbe Tannine.

3) Blaufränkisch Juwel 2000 vom Weingut Hans Igler: Maischestandzeit 14 Tage,80% neues Holz. Wirkt sehr jung,, extrem fruchtig, sehr reif, kernig, Cherry und Lakritzen

4) Blaufränkisch Selection 2004 vom WG Tesch, Haselnuss, Marzipan in der Nase, würzig, fleischig und eine typische Blaufränkisch Würze. Am Gaumen Zimt, Schokolade. Speisebegleiter zu Wildschwein. Der Wein lagerte 2 J im neuen Barrique. Piotr Pietras schätz die Lagerfähigkeit auf 8-15 Jahre

5) Blaufränkisch Hochberc 2006, WG Gesellmann. Blaubeeren, Lakritze in der Nase, kirschig, perfekt ausbalanciert. 14 Tage Spontan Gärung, 18 Monate im großen Fass.

6) Blf. DAC Reserve Goldberg (Phantom) 2009 vom WG Kirnbauer. 24 Monate in Barrique, sechs Monate im großen Holzfass, sechs Monate Flaschenreifung. Schöne Tanninstruktur, mineralisch, würzig, ausgezeichnete Struktur. Speisnempfehlung: Rotes Fleisch

7) Mittelburgenland DAC Reserve 2009 vom WG Juliana Wieder.   Pfeffrig, würzig, konzentriert, dunkle Beeren, ausgezeichnete Struktur. Lagerung: 24 Monate in Barrique, sechs Monate im großen Holzfass, sechs Monate Flaschenreifung.  Rotes Fleisch als Begleiter.

8) Mittelburgenland DAC Reserve V-Max, Jg. 2012 vom WG Reumann. Wacholder, Lorbeer in der Nase. Am Gaumen Kirschbonbons, Vanille, mit leichten, trockenen Tanninen unterlegt. Passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch.

9) Mittelburgenland DAC Reserve V-Max J. 2012, WG J. Heinrich. 3 Monate neues Holz. Balsamico, Zwetschken, Vanille. Hochkonzentriert aber sehr elegant mit, lang im Abgang.  Als Speisebegleiter: weißes Fleisch.

10) Mittelburgenland DAC Reserve, Mitterberg Jg. 2012 vom WG Gager. Florale Würze, Mineralität, dominante Tannine. 20  Monate im neuen Holz gelagert.

11) Mittelburgenland DAC Reserve V-Max 2012 vom WG Prickler: Dunkle Frucht, Zimt, extrem konzentriert mit jugendlichen Tanninen. Noch sehr jung....

Über Mittelburgenland DAC

Der Blaufränkisch spielt auf den 2.100 Hektar Rebfläche mit einem Anteil von 60% eine herausragende Bedeutung. Vier Gemeinden geben den Ton an: Deutschkreuz, Horitschon, Lutzmannsburg und Neckenmarkt.  
Der traditionelle, gebietstypische Blaufränkisch besitzt eine farbintensive, dunkle rubinrote Farbe. In der Nase Anklänge von Brombeeren, dunklen Kirschen und Schwarzbeeren kombiniert mit würzigen Anklängen, die an Kräuter und Minze erinnern. Die ausgeprägte Frucht wird am Gaumen von einem balancierten Säurespiel getragen. Im Abgang präsentiert sich der Blaufränkisch mit einem saftigen, markanten Tanninkern. Die Rebsorte verfügt über ein jahrzehntelanges Reifepotenzial.

 
Klassik: Unter Bezeichnung Klassik findet man einen Blaufränkisch mit fruchtbetont, würzigem Geschmack, der im traditionellen großen Holzfass und/oder im Stahltank ausgebaut wurde und daher keinen „Barriqueton“ aufweist. Der Wein darf nicht vor dem 1. August des auf die Ernte folgenden Jahres auf den Markt gebracht werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 12,5 bis 13%.
 
Riedenbezeichnung: Mit einer Riedenbezeichnung wird ein kräftigerer Blaufränkisch-Stil gekennzeichnet. Im Unterschied zum Klassik dürfen die Weine, durch den Ausbau in gebrauchten Barriques, einen leichten Holzton aufweisen. Der Wein mit einem Alkoholgehalt von mindestens 12,5 Vol.% darf erst ab 1. Oktober des Folgejahres verkauft werden.
Reserve:  Mit Reserve werden die gehaltvollsten Blaufränkisch mit mindestens 13 % Alkohol bezeichnet. Diese Weine dürfen auch in neuen kleinen Holzfässern ausgebaut werden und dürfen nicht vor dem 1. März des zweiten auf die Ernte folgenden Jahres in den Verkauf gehen.



 

 

 

 


 


 

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