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Aschermittwoch: WWF empfiehlt nachhaltigen Bio-Fisch
Den höchsten Umweltstandard garantieren Bio-zertifizierte Zuchtfischprodukte.
© naturepl.com / Frederic Larrey / WWF
  

Fisch ist nicht nur während der Fastenzeit eine besonders gesunde Eiweisquelle, aber in den Wochen zwischen Fasching und Ostern hat die Köstlichkeit aus dem Wasser traditionell Hochsaison. Karpfen, Saibling und Forelle aus Österreich entlasten Klima und Meere, das kann jede/R mit dem preisgekrönten WWF-'Flossenabdruck'-Rechner für KonsumentInnen des WWF mit über 60 Artenselbst überprüfen.

Der Heringsschmaus am Aschermittwoch läutet traditionell die Fastenzeit ein. In den enthaltsamen Wochen bis Ostern erfreuen sich Fischgerichte großer Beliebtheit. Doch die Weltmeere sind drastisch überfischt und auch das Klima leidet unter langen Transportwegen oder energieintensiven Fangmethoden einiger Arten. Fischgenuss mit gutem Gewissen ist dennoch möglich. Die Umweltschutzorganisation WWF Österreich empfiehlt Bio-Fisch aus heimischer Zucht: "Karpfen, Saibling oder Forelle aus Österreich sind hinsichtlich Frische, Qualität und kurzer Transportwege unschlagbar. Wer Meere und das Klima entlasten will, trifft damit die beste Wahl", erklärt WWF-Fischereiexperte Axel Hein . Damit Konsument*innen spielerisch ein Gefühl dafür bekommen, welche Auswirkungen ihre Fisch-Kaufentscheidung auf das Klima hat, bietet der WWF einen preisgekrönten "Flossenabdruck"-Rechner. Unter www.wwf-finprint.org wählt man Fisch-, Fang- und Transportarten – Informationen, die auf den Produktverpackungen verpflichtend anzugeben sind. Die verursachten CO2-Emissionen werden automatisch berechnet.

„Mit Grundschleppnetzen gefangene tropische Garnelen sind um ein Vielfaches klimaschädlicher als der Karpfen aus dem Waldviertel. Zudem sind 34 Prozent der weltweiten Meeresfischbestände überfischt und 60 Prozent bis an nachhaltige Grenzen befischt. Der Griff zu regionalen Produkten ist daher doppelt umweltfreundlich“, sagt Hein. Wer trotzdem nicht auf Meeresfisch wie den traditionellen Hering verzichten will, entscheidet sich besser für zertifizierte Produkte als für konventionelle. Denn vor allem die 90 Prozent nicht zertifizierten Fischereien verursachen den größten Raubbau an den Weltmeeren. Für Wildfisch bietet das MSC-Siegel derzeit noch die beste Orientierungshilfe. Das ASC-Siegel kennzeichnet Fisch und Meeresfrüchte aus verantwortungsvoller Zucht. Den höchsten Umweltstandard garantieren Bio-zertifizierte Zuchtprodukte.

Fisch-Empfehlungen abseits von Gütesiegeln finden Konsument*innen im beliebten WWF Fischratgeber . Das Online-Nachschlagewerk bewertet über 60 Arten nach dem einfachen Ampelsystem: „Grün steht für eine gute Wahl, Gelb eingestufte Fische sollten zweite Wahl sein und von Rot bewerteten Arten lässt man lieber die Finger“, erklärt Hein. Der Ratgeber ist für mobile Endgeräte optimiert und im Geschäft schnell bei der Hand. Fisch-Rezepte renommierter europäischer Köchinnen und Köche sowie unterhaltsame Geschichten über einzelne Arten runden das Web-Angebot ab.

[kjz]

Link zu: WWF „Flossenabdruck“-Rechner

Link zu: Der bewährte WWF Fischratgeber

Screenshot: Der WWF
© WWF

Eine Bachforelle in Ihrem natürlichen Umfled
© T. Vorauer / WWF

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