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Martin Pasler macht den SALON Österreich Wein „wild“!
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© Anna Stoecher
  

Es ist das Strahlen und die Genugtuung eines Winzers, der für den Erfolg viel aufs Spiel setzte: Martin Pasler ging mit seiner minimalinvasiven Weingartenbewirtschaftung ein großes Risiko ein. Mit dem SALON Österreich Wein 2020 kommt die Würdigung. Der Winzer avanciert mit seinem „Chardonnay wild“ Jahrgang 2013 zum Gewinner in der Kategorie Alternativwein.

Wie einst die Kelten

Auch die Vinifikation folgt dem Grundsatz der absoluten Zurückhaltung. Der „Chardonnay wild“ wird spontanvergoren und nur der Seihwein reift für ein Jahr in einem großen Holzfass. „So wie die Kelten es damals machten, frei von Schwefel und anderen Hilfsmitteln“, sagt Martin Pasler. Er empfiehlt eine Serviertemperatur von circa 13 bis 15 Grad und ein klassisches Rotweinglas für den Genuss.

Über Martin Pasler

Weinmachen ist für den Winzer vor allem Bauchgefühl. Dass er auf sein Gespür vertrauen kann, lernte er einst von dem erfolgreichen Kellermeister John Glaetzer im australischen Barossa Valley. Eine Persönlichkeit, die ihn in vielerlei Hinsicht inspirierte. Nach mehreren Jahren auf der internationalen Weinbühne und ausgedehnten Reisen kehrte Martin Pasler Ende der 1990er-Jahre in seine Heimat Jois zurück, wo er seither das Familienweingut mit seiner ins 17. Jahrhundert zurückreichenden Tradition bewirtschaftet – mit Blick auf die Weingärten und den Neusiedlersee. Zahlreiche Erfolge markieren seither sein Schaffen als Winzer. Zu den großen Sternstunden zählt die Auszeichnung des „R“ 1999 als höchstbewerteter österreichischer Rotwein bei der Japan Wine Challenge 2001, wo er mit einer Goldmedaille an der Seite von Château Margaux und dem (damals die internationalen Preise abräumenden) Weingut Rosemount aus Australien glänzte. Weitere Highlights waren unter anderem die achtmalige Wahl unter „Die 100 Wein-Geheimtipps des Jahres“ durch das Fachmagazin Der Feinschmecker und die wiederholte Vergabe von 97 Punkten bei der World Wine Trade in Chicago für die Trockenbeerenauslese Muskat Ottonel der Jahrgänge 1997 und 1998.

Er sieht anders aus als die anderen. Der Weingarten in der Joiser Lage „Lange Ohn“ mit Blick auf den Neusiedlersee fällt sofort auf. Hier herrscht emsiges Summen und Brummen, es duftet intensiv nach Blüten, das Gras wächst kniehoch und die Laubwand erinnert eher an einen Wuschelkopf denn an einen englischen Garten. Genau deshalb hat man beim Betreten des Weingartens ein Gefühl von Harmonie. Seit 2008 wurden die Reben nicht mehr geschnitten. Nachdem diese ihre gewonnene Freiheit in den ersten Jahren mit ungestümer Vitalität auslebten, begannen sie schließlich von selbst ihr Wachstum zu zügeln. Zugleich wurden die Beeren kleiner und ihr Geschmack entwickelte eine unvergleichliche Intensität – der Rohstoff für den SALON Sieger „Chardonnay wild“ und dessen Bruder „Zweigelt wild“.

[mst]

Link zu: Weingut Pasler

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