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Tests statt Lande- und Einreiseverbote
In einem Flugzeug sitzen ein Mann, ein Kind und eine Frau, alle drei mit MNS-Masken
© Austrian Airlines/Markus Setznagel
  

Im zweiten Quartal sind die Einnahmen der heimischen Fluglinien und Lufthansatochter Austrian durch die Corona-Pandemie dramatisch um 90% eingebrochen. Grund genug auf eine rasche Erholung zu hoffen, die jedoch durch rasch wechselnde nationale Bestimmungen und Einschränkungen arg behindert wird. Grund genug dass Austrian sich eine Aussendung für mehr Tests statt Einschränkungen stark macht.

Alle Fluglinien weltweit leiden immens durch die Corona-Krise, die Wuhan-Virus Pandemie hat die Reisetätigkeit zeitweise vollkommen zum erliegen gebracht. Gerade die Ergebnisse des zweiten Quartals, das zumindest in großen Teilen Europas vom generellen Lockdown gekennzeichnet war, zeigen wie notwendig die Rettungspakete für Lufthansa und Co waren. Austrian CFO Wolfgang Jani meint dazu, 'Krise hat uns mit voller Wucht getroffen' - das Adjusted EBIT sinkt auf -99 Mio. Euro, statt 4 Millionen Passagieren wurden gerade noch 53.000 befördert. Folgerichtig sank der Umsatz um 94% während die Aufwendungen im selben Zeitraum nur um 72% reduziert werden konnten.

Die Corona-Krise und die damit in Verbindung stehenden Reisebeschränkungen, die Austrian Airlines unverschuldet getroffen haben, erfordern auch weiterhin ein großes Maß an Flexibilität in der Planung des operativen Geschäfts. Die Landeverbote, welche vom 16. bis zum 31. Juli gültig waren, haben Flugstreichungen ausgelöst und die Auslastung der Airline von durchschnittlich rund 70 Prozent auf 60 Prozent gedrückt. Dennoch verzeichnet Austrian Airlines im Juli eine Vielzahl an kurzfristigen Buchungseingängen, die sie zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Um diese Entwicklung zu ermöglichen und auch zu beschleunigen setzt sich Austrian Airlines im einer Aussendung heute für flächendeckende COVID-19 Tests statt pauschaler Lande- und Einreiseverbote ein. Umfassendes COVID-19 Testprogramm für Reisende aus Risikoländern soll Reisefreiheit zurückbringen, Landeverbote hatten zuletzt große Verunsicherung bei den Reisenden ausgelöst. CEO von Hoensbroech bringt es auf den Punkt: 'Wer gesund und nicht ansteckend ist, der soll auch reisen dürfen!'

Vergangenen Freitag hat die österreichische Regierung Landeverbote für 18 Länder auslaufen lassen – Landeverbote, die in anderen EU-Ländern nicht gegolten hatten. Dennoch erschweren die vielen unterschiedlichen Reisebestimmungen in der Europäischen Union den Menschen das freie Reisen und den Fluglinien eine verlässliche Flugplanung. Um diese Situation zu erleichtern, setzt sich Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech im Rahmen einer Pressekonferenz heute für flächendeckende COVID 19-Tests für alle Fluggäste aus Risikoländern ein.

'Reisefreiheit ist eine wichtige Säule unserer modernen Gesellschaft, die nicht dauerhaft beschnitten werden darf. Wer gesund ist und nicht ansteckend, der soll auch reisen dürfen', stellt der AUA-Chef fest.

Die Dauer der Coronakrise und die zunehmende Verunsicherung der Passagiere macht den Gesundheits-Check bei Flugreisen als globale Lösung sinnvoll. Sichergestellt werden kann das aktuell nur mit flächendeckenden COVID-19 Tests für Reisende aus Risikoländern. 'Wir sprechen uns für eine internationale Lösung aus', betont von Hoensbroech. 'Kein anderes Transportmittel bietet eine so gute Möglichkeit für Kontrollen wie die Luftfahrt. Genau diese sollten wir auch nutzen, um das Reisen in Zeiten von Corona zu erleichtern ohne Kompromisse beim Gesundheitsschutz einzugehen', ergänzt er. Den AUA-Experten nach sind jetzt sind Behörden und Regierungen gefragt, um gemeinsam mit den Luftverkehrsunternehmen sichere, praktikable und kostengünstige Testverfahren einzuführen und international abzustimmen.

Zuletzt hatte Lufthansa Chef Carsten Spohr gemeinsam mit anderen Airline-Chefs aus Europa und den USA in einem Brief an U.S. Vizepräsident Mike Pence sowie Ylva Johansson, EU Kommissarin für Inneres, ein U.S.-EU COVID-19 Testprogramm gefordert, um Transatlantikreisen wieder zu ermöglichen. Das Testprogramm soll Einreiseverbote und Quarantäneregelungen ersetzen. Auch Austrian Airlines CEO von Hoensbroech unterstützt eine solche Lösung: 'Eine gute Verbindung zwischen USA und Europa ist unabdingbar für die starke ethnische und ökonomische Verflechtung unserer Kontinente. Dafür müssen Flugverbindungen schnellstmöglich wiederaufgebaut werden – selbstverständlich unter der bestmöglichen Vereinbarung von Reisefreiheit- und Gesundheitsschutz', sagt der Austrian CEO.

[kjz]

Link zu: Austrian Homepage

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