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Die weißen Pferde von Lipica sind eine Reise wert
copyright: Mitja Bozic
© Mitja Bozic
  

Rund 300 Stuten und ihre dunklen Fohlen sind die Hauptdarsteller im slowenischen Lipizzanergestüt Lipica, das zum immateriellen UNESCO Kulturerbe zählt. Die Artverwandten der österreichischen Lippizaner der Spanischen Reitschule in Wien und Piber ziehen jährlich tausende Pferde-Enthusiasten aus der ganzen Welt in ihren Bann.

Pferdeflüstern

Erstmals wird seit Juni 2019 die "Psychologie des Arbeitens" mit Lipizzanern vorgestellt. In Begleitung eines Trainers werden die Besucher in die Manage eingeladen, wo Sie sich im Pferdeflüstern selbst testen können. Versuchen Sie mit positiver Energie ein Pferd zu überzeugen, Ihnen zu vertrauen und auf Sie zu zugehen. Während des 45 minütigen Programms besteht die Möglichkeit die Pferde persönlich kennen zu lernen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Selbstverständlich werden alle Fragen zu den Stars von Lipica ausführlich beantwortet. Kinder ab 10 Jahren dürfen in Begleitung von Erwachsenen die Lipizzaner hautnah zu erleben.

Die Besucher haben die Möglichkeit organisierte oder selbständige Besichtigungen durch das großzügige Gestüt mit Lipizzaner Museum, atemberaubende Lipizzaner Shows, Fiakerfahrten, und die monatlichen Pferdewettbewerbe zu genießen. Zum Besichtigungsprogramm zählt das Kutschenmuseum, das historische Schloss, Velbanca-Stallungen, ein Karsthaus, Wassertränke, ein Eiskeller, die Galerie "Avgusta Cernigoja" und die Weiden, Alleen und die Parkanlage mit ihren 5km Spazierwegen.

Weitere Highlights

* Velbanca, auf Deutsch Wölbstall, ist neben dem Schloss, das älteste erhaltene Stallgebäude im alten Ortskern. Der Stall ist auf der nördlichen Seite vom Hof und nimmt seine ganze Breite ein. Den Namen bekam der Stall nach dem Tonnengewölbe, das über die ganze Länge des Stalles abläuft. Der Wölbstall ist aus dem Jahr 1703,, wie die Steintafel seitlich vom Eingang anzeigt. Möglich ist auch, dass an dieser Stelle ein noch älterer Stall stand. Über dem Portal ist die Jahreszahl 1704 chronographisch ausgeschrieben.

*Die Kapelle des hl. Antonius von Padua, des Schutzheiligen gegen Viehkrankheiten, wurde bereits im 17. Jahrhundert erwähnt. Ihre heutige Erscheinung zeigt jedoch Gestaltungmerkmale des 19. Jahrhunderts. In diesem Zeitabschnitt wurden das Schiff und Presbyterium der Kapelledekorativ bemalt. Bis zum Kapelleneingang führt eine Treppe. Auf einem Gemälde eines unbekannten Malers aus dem Jahr 1779 ist deutlich zu sehen, dass die Kapelle damals auf einer kleinen Anhöhe stand und mit einer Steinmauer umgeben war

*Das interaktive Lipizzanermuseum Lipikum präsentiert die Geschichte des Gestüts, das Verhalten und Leben der Pferde, die Koexistenz zwischen Mensch und Pferd, und gibt einen Überblick über die Welt der Lipizzaner in zahlreichen Vorträgen, Filmen, Schautafeln etc.

* Der Naturlehrpfad von Lipica: Die kultivierte Karstlandschaft des Gestüts Lipica steht unter Denkmalschutz und umfasst wunderschön gestalte Weiden und Wiesen mit Zäunen, Eichenhainen und Alleen. Die Kulturlandschaft von Lipica ist eine abgerundete und neu gestaltete natürliche Umwelt, deren Entwicklung auf einer mehrere Jahrhunderte langen Tradition der Zucht von Pferden basiert. Lipica hatte schon vor dem Jahr 1817 ein einheitliches Bild, was aus damaligen Vermessungen deutlich ist. Auch vor dieser Zeit war der ganze Besitz durch die acht Kilometer lange Trockenmauer, typisch für den Karst, umzäunt. Geschichtlich gesehen war die Anwendung dieses Geländes immer der ununterbrochenen Züchtung der gleichen Pferderasse untergeordnet. Die Ganzheit des Ursprunggestütes, einer der ältesten Pferderassen, gibt der Kulturlandschaft von Lipica ein besonderes Siegel mit Ausnahmecharakter.

Die Geschichte des Gestüts

Gegründet wurde Lipica am 19. Mai 1580 von Erzherzog Karl II. Sohn von Ferdinand I von Habsburg. Die Lipizzaner gingen aus der Kreuzung von andalusischen, italienischen und Araber Pferden hervor. Über die Jahrhunderte haben sich sechs klassische Lipizzaner Linien herauskristallisiert. Ihre namen sind Conversano, Neapolitano, Favory, Maestoso, Pluto und Siglavy. Die Entwicklung der Lipizzaner war eng mit der klassischen Dressur, die in der Spanischen Hofreitschule in Wien gepflegt wurde, verbunden. Nach dem 1. Weltkrieg endete die Zusammenarbeit mit der Spanischen Hofreitschule. Stattdessen erfolgt die Züchtung in Österreich seit 1920 in Piber (Weststeiermark). 1943 wurden die Pferde von Lipica nach Hostoun (Tschechien) gebracht und kehrten 1947 nach Lipica zurück. In den 60-iger und 70-iger Jahren etablierte Lipica seine eigene klassische Reitschule. Heute züchtet Lipica die Lipizzaner auf eine traditionale und bewährte Weise. Die in individuellen Boxen eingestallten Zuchthengste haben ein regelmäßigen Training. Die Zuchtstuten befinden sich in einem gemeinsamen Stall – die Zucht ist frei.

Kobilarna Lipica
Lipica 56210 Sežana
Slowenien

Allgemeine Informationen und Buchungen
T: +386 (0)5 739 1696
T: +386 (0)5 7391 708
E: info ::: lipica. org

Anreise Österreich *sentilj/Spielfeld - Maribor - Celje - Ljubljana – Sežana - Lipica
*Karawanken - Bled - Ljubljana - Sežana - Lipica

[mst]

Link zu: Gestüt Lipica

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