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Ausstellungsbericht
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WOW! The Heidi Horten Collection
Marc Chagall, Les amoureux, 1916
© Courtesy Heidi Horten Collection © Bildrecht, Wien, 2018
  

Toll, fantastisch, hervorragend, klass, grandios, wunderbar, sagenhaft, ungeheuer - einfach wow! Eigentlich braucht man über diese besondere Ausstellung nicht mehr sagen! Sie zeigt einen Auszug aus einer der beeindruckendsten Privatsammlungen Europas, die mit 170 Exponate von 75 Künstlerinnen und Künstlern einen phantastischen Bogen über die westliche Kunst der letzten einhundert Jahre spannt. Zugleich bietet die Schau einen individuellen Blick auf das Spektrum von Kunst, das die Sammlerin in den vergangenen rund 30 Jahren unter einem Dach vereinen konnte.

  

von: 16.Feb 18
bis: 3.Sep 18


Leopold Museum im MQ
Museumsplatz 1 im MQ
1070 Wien, AT
Tel: +43 1 525 70 -0
Fax: +43 1 525 70 -1500
Email: office ::: leopoldmuseum. org
http://www.leopoldmuseum.org/

Öffnungszeiten:
Mi-Mo: 10-18 Uhr
Do bis 21 Uhr



Karten mit Ziel und
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Der Zeitpunkt für die erstmalige öffentliche Präsentation der Sammlung wurde gewählt, da aus Sicht der Sammlerin der berühmte rote Faden sichtbar geworden war und sich spannende Querverbindungen zwischen den einzelnen Werken und Künstlerinnen & Künstlern herstellen lassen.

„Die Kunst, mit der ich seit vielen Jahren lebe, ist zu greifbarer Kunstgeschichte geworden. Dieses Erlebnis möchte ich nun im Rahmen dieser Ausstellung mit anderen Menschen teilen. Es war mir auch ein wichtiges Anliegen, die Programme der Kunstvermittlung zu unterstützen und einen möglichst uneingeschränkten Zugang zur Ausstellung zu gewährleisten. Kunst hat für mich ein verbindendes Element. Der Gedanke, dass ich mit diesem Projekt dazu beitragen kann, eine Brücke zwischen den Generationen sowie zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu schlagen, erfüllt mich daher mit großer Freude.“
Heidi Goëss-Horten

Bereits in den 1970er-Jahren begann Heidi Goëss-Horten gemeinsam mit ihrem Mann Helmut Horten, Kunst zu sammeln. Die beiden interessierten sich damals vor allem für Werke des deutschen Expressionismus. Nach dem Tod Helmut Hortens 1987 beschloss Heidi Goëss-Horten, ihre eigene Sammlung mit neuen Schwerpunkten aufzubauen. Ohne sich vorherrschenden Trends auf dem Kunstmarkt zu unterwerfen, konzentrierte sich die Sammlerin auf Werke der internationalen Moderne, des Neoexpressionismus und der amerikanischen Pop-Art und schuf so eine in ihrer Qualität und Dichte einzigartige Kollektion.

Die Heidi Horten Collection umfasst heute mehrere Hundert Gemälde, Grafiken und Skulpturen von Künstlerinnen & Künstlern hohen internationalen Rangs und bietet damit einen repräsentativen Querschnitt der internationalen Kunstgeschichte von der Moderne bis zur Gegenwart.

Als Schwerpunkte der Collection sind neben dem deutschen Expressionismus mit Meisterwerken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Emil Nolde und Max Pechstein auch die abstrakten Positionen von Cy Twombly, Mark Rothko oder Ernst Wilhelm Nay sowie die amerikanische Pop-Art mit Vertretern wie Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat oder Roy Lichtenstein zu nennen. Daneben betonen bedeutende Werkblöcke von Marc Chagall, Georg Baselitz, Francis Bacon, Fernand Léger, Gerhard Richter, Yves Klein, Lucio Fontana oder Damien Hirst die internationale Ausrichtung der Sammlung.

Die österreichische Mäzenin Heidi Goëss-Horten wurde 1941 in Wien geboren. 1966 heiratete sie den deutschen Unternehmer Helmut Horten, mit dem sie ihre Leidenschaft für das Kunstsammeln entdeckte. Seit dem Tod Helmut Hortens im Jahr 1987 unterstützt Heidi Goëss-Horten als Vizepräsidentin seiner medizinischen Stiftung mehrere Hilfsorganisationen und Projekte in den Bereichen Medizin, Sport und Tierschutz und erhielt für ihr Engagement zahlreiche Ehrungen. In den 1990er-Jahren begann Heidi Goëss-Horten, ihre eigene Kunstsammlung aufzubauen, und versammelte mit Werken von Picasso, Chagall, Nolde oder Warhol Ikonen der Kunstgeschichte unter einem Dach. Die Sammlerin, die seit 2013 mit Carl Anton Goëss verheiratet ist, lebt heute in Kärnten.

Künstlerliste
Josef Albers, Karl Appel, Francis Bacon, Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Philippe Bradshaw, Rembrandt Bugatti, Alberto Burri, Alexander Calder, Heinrich Campendonk, Enrico Castellani, Maurizio Cattelan, Marc Chagall, George Condo, Edgar Degas, Jean Dubu et, Lyonel Feininger, Sylvie Fleury, Lucio Fontana, Lucian Freud, Antony Gormley, Adolph Gottlieb, Keith Haring, Erich Heckel, Damien Hirst, Alexej Jawlensky, Alex Katz, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Yves Klein, Gustav Klimt, Alfred Kubin, Les Lalannes, Fernand Lége,r Roy Lichtenstein, August Macke, René Magritte, Franz Marc, Henri Matisse, Joan Miró, Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Yoshitomo Nara, Ernst Wilhelm Ney, Tim Noble & Sue Webster, Emil Nolde, Mimmo Paladino, Max Pechstein, Yan Pei-Ming, Pablo Picasso, Michelangelo Pistoletto, Serge Poliako , Sigmar Polke, Robert Rauschenberg, Odilon Redon, Pierre-Auguste Renoir, Gerhard Richter, Auguste Rodin, Mark Rothko, Niki de Saint Phalle, Egon Schiele, Julian Schnabel, Raqib Shaw, Chaïm Soutine, Cy Twombly, Kees van Dongen, Not Vital, Andy Warhol, Tom Wesselmann, Erwin Wurm.

Anmerkung: Diese Ausstellung fokussiert auf die Sammlungstätigkeit von Heidi Goëss-Horten. Leben und Wirken ihres Mannes Helmut Horten wurden von Historikern wissenschaftlich aufgearbeitet, eine Darstellung ist im Portal Rheinische Geschichte einzusehen. Zweck und Aktivitäten der Helmut Horten Stiftung sind auf der Webseite der Stiftung nachzulesen.

[pge]

Ausstellungsansicht: Wow! Die Heidi Horten Collection
© Leopold Museum, Wien | Foto: Lisa Rastl

Ausstellungsansicht: Wow! Die Heidi Horten Collection
© Leopold Museum, Wien | Foto: Lisa Rastl

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