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Ausstellungsbericht
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Wien von oben - die Stadt auf einen Blick
BLICK VOM HOCHHAUS IN DER HERRENGASSE, UM 1935
© Scherl/SZPhoto
  

Ein faszinierender und gelungener Versuch wie die Frage - "Wie können wir Wien als Ganzes fassen?" und die Stadt dabei "auf einen Blick" erfahrbar machen - in den letzten 500 Jahren und heute beantwortet wird, darzustellen. Gesamtansichten sind dabei ein zentrales visuelles Medium und ein wichtiger Teil des kulturellen Gedächtnisses einer Stadt. Aber nicht nur diese, sondern auch kleine Blickwinkel können viel aussagen. All dies wird hier hervorragend zusammen gezeigt, wobei natürlich Fans von Landkarten und Vogelschaubilder nicht zu kurz kommen!

  

von: 23.Mar 17
bis: 17.Sep 17


Wien Museum
Karlsplatz 8
1040 Wien, AT
Tel: +43 1 505 87 47 -0
Fax: +43 1 505 87 47 -7201
Email: office ::: wienmuseum. at
http://www.wienmuseum.at/

Öffnungszeiten:
Di bis So und Feiertags: 10 bis 18 Uhr
24. Dez: 10 bis 14 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12.



Karten mit Ziel und
momentanen Standort anzeigen

Die letzte große Überblicksschau von kartografischen Wien-Darstellungen fand 1995 im damaligen >Historischen Museum der Stadt Wien< statt. Mehr als 20 Jahre danach werden nun etliche der ältesten, größten und berühmtesten Pläne, Panoramen und Vogelschauen Wiens wieder in einer Ausstellung gezeigt – diesmal im Zusammenspiel mit anderen Formen der Gesamtdarstellung wie Modellen, zeitgenössischen künstlerischen Positionen oder alltäglichen Designprodukten. Aus der Gegenüberstellung von Alt und Neu, von historischen Kostbarkeiten und Gebrauchsware, von Kunstwerken und „Counter-Maps“ erschließt sich das Thema in unzähligen Facetten und Varianten.

Der Ausstellungsparcours ist in vier Bereiche gegliedert: "Vermessen und Darstellen", "Repräsentieren und Idealisieren", "Beherrschen und Ordnen" & "Emanzipieren und Experimentieren“ und orientiert sich damit an Prinzipen, die wesentlich in der Entstehung oder Verwendung von Gesamtdarstellungen der Stadt sind. Es werden nicht nur Fragen nach Vollständigkeitsanspruch, Selektion und Symbolisierung gestellt, sondern auch die sich ständig verändernden technischen Möglichkeiten thematisiert.

Außerdem geht die Schau der Rolle von Macht und gesellschaftlichen Verhältnissen im Zusammenhang mit der Entstehung von Stadtdarstellungen auf den Grund. Bewusst wurde auf eine vielleicht erwartbare chronologische Ordnung der Objekte verzichtet: Diese würde eine scheinbar lineare, vom Fortschrittsgedanken geprägte Entwicklung hin zu maximaler Genauigkeit und "Objektivität" suggerieren – und gerade diese Betrachtungsweise gilt es zu hinterfragen. Zugleich decken die meisten der in der Ausstellung gezeigten Objekte die unterschiedlichsten Facetten ab: Die Zuordnung zu einem bestimmten Kapitel bedeutet daher keineswegs, dass die jeweiligen Objekte nur unter dem dort thematisierten Aspekt zu lesen sind.

weitere Highlights zur Ausstellung:
- Zur Schau erscheint ein 240-seitiger Katalog im Metroverlag.
- In Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste Wien und mit dem Bundesoberstufenrealgymnasium Landstraßer Hauptstraße sind experimentelle Vermittlungsprogramme zum Thema entwickelt worden.
- Weiters hat das Wien Museum aus Anlass der Ausstellung eine Instagram-Challenge unter dem Hashtag #wvo17 gestartet, die besten Fotos werden in einer gesonderten Präsentation im Erdgeschoß gezeigt (Kooperationspartner: Instagramers Austria, Instagramers Vienna, Fabolus Vienna).
- Am ersten Wochenende nach Ausstellungseröffnung (25./26. März) wartet darüber hinaus eine zusätzliche Attraktion: In Kooperation mit der TU Wien können BesucherInnen einen spektakulären virtuellen Fallschirmsprung auf Wien erleben. Der an der TU Wien von Prof. Horst Eidenberger und seinem Team entwickelte "Jumpcube" kombiniert ein ausgeklügeltes Seilsystem mit einer 3D-Brille und Kopfhörern. Drei Minuten dauert die rasante Reise, bei der Hunderte Gigabyte von Datenmaterial verarbeitet werden, um die Stadt detailgetreu abbilden zu können.
- Als Teaser zur Ausstellung steht beim Stiegenaufgang der Panoramaterminal "Zacturn Sphere" (in Kooperation mit der MA 18), der einen weit weniger schweißtreibenden digitalen "Flug" über die Stadt vermittelt.
- Die Universität für angewandte Kunst Wien wird ab Juni eine große Wandmalerei im Atrium des Wien Museums zeigen.

[pge]

PLASTISCHES MODELL DER INNEREN STADT MIT DEM GLACIS, 1852/54, Eduard Fischer
© Wien Museum

Beispiele von Bildern der Instagramm-Gruppe #wvo17
© Life-style.at

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