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Ausstellungsbericht
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Van Gogh, Cézanne, Matisse, Hodler. Die Sammlung Hahnloser
Édouard Vuillard Damespiel in Amfréville, 1906
© Reto Pedrini, Zürich
  

Diese Ausstellung widmet sich einer der bedeutendsten Privatsammlungen der französischen Moderne: Der Sammlung Hahnloser, welche zwischen 1905 und 1936 im engen freundschaftlichen Austausch zwischen dem Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler und ihren Künstlerfreunden entstand, darunter Pierre Bonnard, Ferdinand Hodler, Henri Matisse und Félix Vallotton. Später wurden auch deren Vorläufer Cézanne, Renoir, Toulouse-Lautrec, Van Gogh u.a. Teil der Sammlung.

von: 27.Aug 20
bis: 15.Nov 20


Albertina
Albertinaplatz 1
1010 Wien, AT
Tel: +43 1 534 83 -0
Fax: +43 1 534 83 -430
Email: info ::: albertina. at
http://www.albertina.at/

Öffnungszeiten:
Tgl. 9 - 18 Uhr
Mi, Fr bis 21 Uhr



Karten mit Ziel und
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Heute umfasst die immense Sammlung einzigartige Werkgruppen – Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier – der schweizerischen und französischen Moderne, darunter so prominente Werke wie Bonnards Spiegeleffekt (Die Wanne) (1909), Cézannes Porträt eines Künstlers (1877/78), Van Goghs Sämann (1888), Vallottons Die Weiße und die Schwarze (1913) oder Maillols Skulptur Pomona .
 
Ein Großteil der Sammlung befindet sich heute im Besitz der Nachkommen und der Hahnloser Jaeggli Stiftung sowie dank großzügiger Schenkungen in den Kunstmuseen von Winterthur und Bern.

Sammeln war für Arthur und Hedy Hahnloser eine sinnstiftende Lebensaufgabe, an der sie ihr Umfeld aktiv beteiligten. Ihre Sammlung, die sie in der Villa Flora in Winterthur als Gesamtkunstwerk inszenierten, verstanden sie als „Lehrmuseum“. Sie motivierten Verwandte und Freunde, Werke ihrer favorisierten Künstler zu erwerben oder verhalfen diesen durch Schenkungen an Privatsammler und Schweizer Kunstmuseen zu Bekanntheit. Dieses „Prinzip Hahnloser“ hat die Schweizer Museumssammlungen und ihre Ankaufspolitik enorm bereichert; oft stehen die Schenkungen am Beginn umfangreicher Sammlungen der Modernen Kunst.

Mit rund 120 Werken präsentiert die Ausstellung einen Überblick dieser international einzigartigen Sammlung der Moderne, und beleuchtet durch Leihgaben aus dem Kunstmuseum Bern oder dem Kunstmuseum Winterthur auch ihren kulturpolitisch vorbildhaften Aspekt.

[pge]

Vincent van Gogh: Das Nachtcafé in Arles, 1888
© Reto Pedrini, Zürich

Félix Vallotton Der violette Hut, 1907
© Reto Pedrini, Zürich

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