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Ausstellungsbericht
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Maria Lassnig - Ways of Being
Maria Lassnig
© Bettina Flitner
  

Zum hundertsten Geburtstag würdigt diese Ausstellung Maria Lassnig (1919–2014) mit einer umfassenden Retrospektive. Die Schau zeigt die beeindruckenden Haupt- und Schlüsselwerke einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20.und 21.Jahrhunderts.

von: 6.Sep 19
bis: 1.Dec 19


Albertina
Albertinaplatz 1
1010 Wien, AT
Tel: +43 1 534 83 -0
Fax: +43 1 534 83 -430
Email: info ::: albertina. at
http://www.albertina.at/

Öffnungszeiten:
Tgl. 9 - 18 Uhr
Mi, Fr bis 21 Uhr



Karten mit Ziel und
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Innerhalb der Fülle an Themen, denen sich Maria Lassnig zeitlebens widmete – Selbstporträt, Science Fiction, die Beziehungen zu Menschen, Tieren und Technik, das Verhältnis zu Gewalt und Krieg – dominiert inhaltlich als roter Faden in ihrem Schaffen das Sichtbarmachen ihres Körperbewusstseins. Sie ist vor allem für ihre „Body Awareness-“ beziehungsweise „Körpergefühlsbilder“ bekannt, in denen die Wahrnehmung des eigenen Körpers den Ausgangspunkt für die Erkundung der Welt bildet.

Bereits ab Ende der 1940er-Jahre machte Lassnig den eigenen Körper zum Mittelpunkt ihrer Kunst, lange bevor Körpergefühl, Körpersprache und das Verhältnis von Mann und Frau zentrale Themen der internationalen Avantgarde wurden. Ihre Malerei trägt die inneren Körper- und Gefühlsempfindungen nach außen und geht Fragen der Beziehung zwischen Körper und Umwelt nach. Lassnig wird zu einer frühen Pionierin der Körperkunst der 1970er-Jahre und markiert somit einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der modernen Kunst, dessen Nachhall bis heute spürbar ist.

Die Ausstellung setzt an jenem Punkt in Maria Lassnigs künstlerischer Entwicklung an, ab dem sie keine Suchende im künstlerischen Dialog mit Kunstströmungen der Moderne und der zeitgenössischen Kunst mehr ist, sondern mit einer aus sich selbst heraus entwickelten innovativen Bildsprache die sie bewegenden Themen selbstständig zu entfalten vermag. Lassnigs besonderer Umgang mit Farbe stellt einen ebenso wesentlichen Aspekt ihrer faszinierenden Kunst dar wie die schier unerschöpfliche Vielfalt der Themen und Inhalte ihrer Bildwelten.

Ausgehend von der Auffassung, dass unsere Wahrnehmung der Realität rein subjektiv ist, zog Lassnig ihre Körperempfindungen heran, um große Themen wie Liebe, Tod, Kunst, Technologie, Gewalt und die Bedrohung der Natur zu behandeln, während sie mit den Gegensätzen zwischen ihrem Selbstverständnis und dem Bild, das sich andere von ihr machten, spielte – als Frau, als Künstlerin, als Mensch. Die Schau vereint knapp 80 Werke, die den selbstbestimmten Weg Maria Lassnigs als Künstlerin nachzeichnen. Sie bietet einen nuancierten und umfangreichen Überblick über das Œuvre der Künstlerin.

[pge]

Lassnig: Mit einem Tiger schlafen 1975
© Maria Lassnig Foundation

Ausstellungsaufbau bei Hauser & Wirth Zürich 2007
© Maria Lassnig Stiftung

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