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Ausstellungsbericht
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Ganz Wien. eine POP-Tour
Gustav, 2008
© Thomas Degen
  

Diese interessante und faszinierend gestaltete Ausstellung versucht eine Geschichte Wiens anhand von elf popkulturellen Brennpunkten zu erzählen. Anfangend in den 1950er Jahren mit dem legendären Strohkoffer über U4, Flex, Folkclub Atlantis bis zum sommerlichen Pop-Festival vor der Karlskirche. Neben den elf "Klangtrichtern" sind viele Filme, Plakate, Fotos, Kleidungsstücke, Fanartikel, Instrumente usw. sehr vieler Protagonisten bzw. deren Auftritte und Aktionen zu sehen. Am Ende ergibt das ganze ein rundes Bild der Wiener Pop-Geschichte, wobei natürlich sehr vieles dem Platzproblem geopfert werden musste.

  

von: 14.Sep 17
bis: 25.Mar 18


Wien Museum
Karlsplatz 8
1040 Wien, AT
Tel: +43 1 505 87 47 -0
Fax: +43 1 505 87 47 -7201
Email: office ::: wienmuseum. at
http://www.wienmuseum.at/

Öffnungszeiten:
Di bis So und Feiertags: 10 bis 18 Uhr
24. Dez: 10 bis 14 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12.



Karten mit Ziel und
momentanen Standort anzeigen

Wien als Musikstadt: Dieses überstrapazierte Label speist sich zumeist aus den unterschiedlichen Spielarten der klassischen Musik, von der Wiener Schule Haydns, Mozarts und Beethovens über Schubert, Strauß und Mahler bis hin zur Zwölftonmusik. Das diesbezügliche Terrain inklusive einer spezifischen „Wiener“ Ästhetik ist wissenschaftlich gründlich aufbereitet.

Anders verhält es sich mit der popkulturellen Musik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zwar gelten Namen wie Georg Danzer, Falco oder neuerdings Wanda über die Grenzen Österreichs hinaus als ebenso singuläre wie prototypische Musikbotschafter Wiens. Doch eine systematische Erfassung und Beschreibung des Phänomens gibt es erst in Ansätzen. Einen ersten Versuch dazu lieferte die Publikation „Wien Pop. Fünf Jahrzehnte Musikgeschichte erzählt von 130 Protagonisten“, die 2013 im Falter Verlag erschien. Die Schau unternimmt nun einen nächsten Schritt.



Eine „Pop-Tour“ durch Wien ist gerade jetzt besonders aktuell: International erfolgreiche Acts wie Bilderbuch haben bei Falco und der Wiener Gruppe gelernt, Sänger wie Der Nino aus Wien oder Voodoo Jürgens führen auf ihre Weise eine spezifische Wiener Tradition, die einst von H.C. Artmann begründet und dann von Wolfgang Ambros aufgegriffen wurde, fort. Von den Verbindungen Gustavs zum Protest-Kollektiv Schmetterlinge ganz zu schweigen.



Die Schau zeigt Kostbarkeiten und unbekanntes Material aus zahlreichen, vornehmlich privaten Sammlungen und Archiven: Videos, Konzertfotos, Plattencover, Flyer und Plakate, Bühnenoutfits, Musikinstrumente, Kurioses u.v.m. Insgesamt sind über 300 Objekte zu sehen. Dazu kommen über 40 Audio-Video-Stationen mit Soundbeispielen aus fast 70 Jahren Popgeschichte, u. a. von Wolfgang Ambros, Die Bambis, Bilderbuch, Blümchen Blau, Chuzpe, Al Cook, Georg Danzer, Drahdiwaberl, Falco, Jack Grunsky, Gustav, Hallucination Company, André Heller, Kruder & Dorfmeister, Hansi Lang, Marianne Mendt, Minisex, Misthaufen, Der Nino aus Wien, Novak ́s Kapelle, Pulsinger & Tunakan, Schmetterlinge, Schönheitsfehler, Soap & Skin, The Dead Nittels, The Vienna Beatles, Tom Pettings Herzattacken und Wanda.



Außerdem ist in der Ausstellung eine Auswahl aus dem „Lexikon der österreichischen Popmusik“ von Ö1 zu hören. Dabei handelt es sich um eine Radiokollegreihe, die Leben und Werk einzelner Musikerinnen, Musiker und Bands dokumentiert und ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft sowie ihre Rolle bei der Entstehung gegenkultureller Milieus reflektiert (oe1.orf.at/lexikonderpopmusik).



Zur Ausstellung ist auch ein rund 200 Seiten starker, reich bebilderter Katalog im Metroverlag erschienen.

[pge]

Die Band Gipsy Love live in der Camera, 1971
© Privatsammlung Karl und Anna Ratzer

Falco, 1985
© Didi Sattmann

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